"Die Deutschen sind regelrecht im Flat-TV-Kaufrausch." Der Manager, der nebenberuflich Präsidiumsmitglied des Branchenverbandes Bitkom ist, verweist auf jüngste Studien. Immerhin 6,6 Mrd. Euro will die Branche dieses Jahr hierzulande mit flachen Fernsehern umsetzen. Das wäre ein Plus von über elf Prozent. Gute Nachrichten kurz vor der Ifa, die in der kommenden Woche in Berlin ihre Pforten öffnet.

Innovationen müssen her, die den Absatz stärken und die Margen stützen, zumal sich die Branche vorerst auf keinen Sonderkonjunkturfaktor wie die Fußball Weltmeisterschaft mehr freuen kann. "Die Verbraucher geben zusätzliches Geld aus für Technologie, die ihnen einen echten Mehrwert bietet", befindet Sony-Manager van Ede. Ob die Branche solchen Mehrwert im Moment liefern kann, darf - zumindest für den Massenmarkt - bezweifelt werden.
Denn gerade die für die Ifa auserkorenen Trendthemen 3-D-Fernseher sowie Geräte mit Internetanschluss, sind alles andere als ausgereift. Noch fehlen Standards und Inhalte. In Europa sendet nur der britische Pay-TV-Sender BSkyB Sport in 3-D, auch die Anzahl der dreidimensionalen Hollywood-Filme ist überschaubar. "Was den Markterfolg von 3-D-Fernsehern behindern wird, ist die Kombination aus hohen Preisen, wenig Inhalten und vielen versteckten Kosten", sagt Riddhi Patel, Analystin beim Marktforscher iSuppli.
Quelle: ftd.de
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