China ist heute die wirtschaftlich erfolgreichste Nation. Der Weg dorthin war für viele Bürger steinig. Der Staat gerät bis heute für seine repressive Menschenrechtspolitik immer wieder in der Kritik. Mit den Arbeiten von insgesamt 88 chinesischen Fotografen will der Bildband "China, Portrait of a Country" aus dem Taschen-Verlag zeigen, was die Menschen in China jahrzehntelanger Not zum Trotz hervorgebracht haben. Der Prozess, in dessen Verlauf China sich von einer Randposition aus ins Zentrum der Weltpolitik manövriert hat, beherrscht auch die Debatte über Asiens und Chinas Verhältnis zur westlichen Welt. Die Wirtschaftsmacht China ist für die einen Bedrohung, für die anderen eine Chance.
Herausgeber des Buches ist der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Fotoreporter Liu Heung Shing. Der Journalist wird zu den 100 weltweit wichtigsten zeitgenössischen Fotografen gezählt. Er zeichnet in Bildern die Geschichte und Fotografiegeschichte von sechzig Jahren Volksrepublik (1949-2008) nach. Der Bildband nimmt den Leser mit auf eine visuelle Reise quer durch Raum und Zeit der Volksrepublik.
Um die Bilder in ihren Kontext einordnen zu können, enthält das Buch eine vom nationalen chinesischen Institut für Geografie gezeichnete und aufbereitete Karte Chinas sowie eine Chronologie der wichtigsten politischen Ereignisse.
Das mehr als 400 Seiten starke Buch (gebundene Ausgabe) kostet 39,99 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich. Weitere Informationen auf www.taschen.com.
© 2008 impulse.de
Versenden | Leserbrief | Druckversion | Zurück

















Diesen Artikel bookmarken bei...