Pop - Lana Del Rey mit "Born To Die"
Also, die Geschichte geht so: Es war einmal eine nette junge Dame aus dem Skikaff Lake Placid. Die hieß Lizzy Grant und veröffentlichte eine nette CD mit Folksongs - kaufen wollte das Teil aber niemand. Da die charmante Chanteuse einen reichen Papa hatte - den Internetdinosaurier Rob Grant -, fand sich bald eine nette große Schallplattenfirma.
Die verpasste Lizzy einen neuen Namen, neue Lippen und ein neues Debütalbum - das alte wurde aus dem Netz gelöscht. Aus dem zweiten Debütalbum koppelte man vorab eine nette kleine Single aus, die alle Welt ganz famos fand. Als Lizzy - die mittlerweile Lana Del Rey hieß - einen Liveauftritt bei der TV-Show "Saturday Night Live" hatte, war die Häme groß. NBC-Nachrichtenmann Brian Williams sprach sogar von "einem der schlechtesten Auftritte in der "SNL"-Geschichte".
Nun ist das Album auf dem Markt - und die Kritik reagiert ziemlich unnett: Lizzys - Verzeihung Lanas - Stimme, die wie Amanda Lear auf Valium klingt, hat zwar die Single "Video Games" zu einem Erfolg gemacht, wirkt aber bei elf weiteren, fast genauso klingenden Songs eher suboptimal. Was bleibt? Wir sind gespannt auf Album Nummer zwei. Dann muss die geborene Frau Grant bekennen, ob sie nur nett ächzen oder tatsächlich auch singen kann.
Von Willy Theobald
Lana Del Rey |
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CD: Born To Die |
Universal |
Bewertung: 2 von 5 Punkten |
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