Doch bevor wir zur kleinen Tochter kommen ein kurzer Blick auf die Mutter aller Sonos Multiraumsysteme. Diese besteht in der Basisversion aus dem Zoneplayer 90 (ZP90) ohne und 120 (ZP120) mit eingebautem Verstärker sowie der Fernbedienung (Controller). Die passenden Lautsprecher gehören zwar zur Sonderausstattung, sind jedoch für das System nicht zwingend notwendig, wenn bereits welche im Hause vorhanden sind.
Die Installation geht recht leicht von der Hand. Der ZP90 wird beispielsweise an eine Heimkinoanlage im Wohnzimmer angeschlossen und der ZP120 mit integriertem Verstärker im Schlafzimmer oder einem anderen beliebigen Raum aufgestellt. Der ZP90 wird mit einem Netzwerk verbunden und der ZP120 mit den Lautsprechern verkabelt. Die beiden Player nehmen per Knopfdruck miteinander Kontakt auf. Wer mehr Räume beschallen will benötigt weitere ZP 120 und Lautsprecher.
Musik aus vielen Quellen
![]() Zoom Das große Sonos Round-up: Auf dem Bild fehlen noch die Lautsprecher und die Zonebridge für den Netzwerkanschluss. |
Um Quellen wie die eigene Musikbibliothek vom PC oder auch Webradios einzustellen wird der drahtlose Controller mit Farbdisplay genutzt - oder das iPhone, aber dazu später mehr. Von hier aus kann ich auf jeden freigegebenen Ordner eines Netzwerkes oder das Internet zugreifen. Auf dem Display des Controllers finden sich auch beide Zoneplayer wieder, denen eigene Namen gegeben werden können, zum Beispiel "Wohnzimmer" und "Koje".
Jetzt kann der Nutzer entscheiden, ob er in beiden Räumen das gleiche hören möchte oder jeweils andere Musik aus den Boxen klingen soll. Dabei lässt sich die Lautstärke individuell je „Zone“ bestimmen.
Das Sonos-System funktioniert mit Musikdiensten wie Last.fm, Deezer oder Napster, so dass Nutzer auf Tausende Audioinhalte und Sender aus dem Internet zugreifen können. Interessante Nebenfunktion: auch der iPod oder andere Musikplayer lassen sich an den Zoneplayer anschließen und damit die Musik verteilen. Interessant, falls mal ein Freund mit seiner Musiksammlung zu Gast ist.
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