Bei jedem anderen Mobiltelefon wäre die Ansage, dass man einen Schraubenzieher braucht, um Akku sowie Sim- und Speicherkarte einzusetzen, ein klares Manko. Anders beim Outdoor-Handy Sonim XP3 Quest Pro: Da liefert der Hersteller den Spezialschraubendreher gleich mit. Platt und briefmarkengroß, könnte man ihn sogar als Kettenanhänger tragen und so jederzeit die beiden Schrauben lösen, die den mit einer Gummidichtung versiegelten Akkudeckel halten.
Kurzum, dieses Edge-Tri-Band-Handy mit 2-Megapixel-Kamera, Blitz, Bluetooth, GPS- und UKW-Empfang wurde für Naturburschen gebaut. Schroffe Felsen, staubige Steppen, minus 20 oder plus 55 Grad, da fühlt es sich erst richtig wohl. Auch gegen Lärm kämpft sein Lautsprecher tapfer an, telefonieren könnte man 18 Stunden lang, Stand-by bleibt der Outdoor-Profi laut Hersteller stolze 1500 Stunden. Gummistoßdämpfer schützen das Kunststoffgehäuse wie einen Auto-Scooter, und selbst das kratzfeste Display übersteht Stürze aus zwei Metern Höhe. Aber Obacht: Das Sonim mag zwar wasserdicht sein, schwimmen kann es jedoch nicht. Über Bord gegangen, ergeht es ihm nicht anders als Leo DiCaprio in "Titanic".
Circa 350 Euro, www.sonimtech.com
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