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07.02.2012

Werbevideos: Wettlauf um den erfolgreichsten Super-Bowl-Spot

Von: Thorsten Schröder
Green Bay Packers-Quarterback Aaron Rodgers hat mit seinem Team 2011 den Super Bowl gewonnen. Im Finale besiegten die Packers die Pittsburgh Steelers mit 31:25.
Zoom Green Bay Packers-Quarterback Aaron Rodgers hat mit seinem Team 2011 den Super Bowl gewonnen. Im Finale besiegten die Packers die Pittsburgh Steelers mit 31:25.
© dpa
Das Finale in Amerikas Football-Liga ist die prestigeträchtigste Werbeplattform der Welt. Konzerne zahlen Millionen, um hier gut auszusehen. Volkswagen hat dafür ein besonders erfolgreiches Rezept.

Nach dem Showdown der New York Giants und der New England Patriots in Indianapolis wurde heftig diskutiert. "Unförmige Tiere, zweitklassige Prominente, Gewalt und Klamauk", fasste die "New York Times" den Sonntagabend zusammen. "Der Druck war groß, die Spannung geladen. Und in der Mitte wurde gegähnt", kommentierte der Sportsender ESPN. Und bei Twitter hieß es: "Babys, Prominente, das Übliche halt." Diskutiert wurde weniger über den engen Spielverlauf des 46. Super Bowls - sondern vielmehr über die rund 70 Werbespots dazwischen.

Der Super Bowl ist eines der größten Sportereignisse des Jahres und gilt unter Unternehmen als prestigeträchtigste Werbeplattform der Welt. Mit durchschnittlich über 100 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von knapp 50 Prozent erreicht keine Sendung im US-Fernsehen mehr Zuschauer. Wer hier gut ankommt, setzt die Messlatte für die Konkurrenz hoch. Bereits im November waren deshalb alle Werbeplätze vergeben.

Volkswagen versuchte dabei, an den Erfolg seiner "The Force"-Kampagne aus dem Vorjahr anzuknüpfen, in der ein als "Star Wars"-Bösewicht Darth Vader verkleideter Junge den Wagen seines Vaters per Gedankenkraft starten will. Im Internet erreichte der Spot 50 Millionen Klicks und ist damit der erfolgreichste Super-Bowl-Spot aller Zeiten.

Dieses Mal setzte der Autobauer auf einen übergewichtigen Hund der sich einem harten Trainingsprogramm unterzieht, um einen am Fenster vorbeifahrenden VW Beetle jagen zu können. Bei den Kritikern war die Resonanz durchwachsen, doch zumindest im Ranking der Webseite Adbowl schafften es die Wolfsburger auch diesmal auf den ersten Platz.

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Quelle: ftd.de
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