Betriebsgeheimnisse für schlappe 50 Euro: Telefonhörer, Rauchmelder oder Steckdosen dienen neugierigen Konkurrenten als Versteck für Wanzen. Das Material ist spottbillig, der Schaden kann in die Millionen gehen.
Stromversorgung inklusive
Häufig werden Wanzen in Mehrfachsteckdosen mit eingebautem Überspannungsschutz eingebaut. Sie gibt es in jedem Büro, häufig werden Computeranlagen über sie gespeist. In diesem Fall wurde der Überspannungsschutz durch eine Platine eines schnurlosen Telefons ersetzt. Der Spion kann die Steckdose gewissermaßen anrufen, dann überträgt sie die Gespräche im Raum und sendet sie an die Basisstation, die in einem Nachbarbüro versteckt ist. So kann von jedem Ort der Welt aus über ein Telefon ein Büro belauscht werden. Das Telefon wird über den Strom aus der Steckdose gespeist. Hohe Lebensdauer, niedrige Kosten: etwa 200 Euro. Die Wanze ist Marke Eigenbau.
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