Ein Berg, 15 Frauen, 5895 Höhenmeter - das hat sich die Rotterdam School of Management (RSM) für 2011 vorgenommen. "Es ist ein ganz spezielles Projekt für künftige Managerinnen", sagt Dianne Bevelander, Vize-Dekan für die MBA-Programme. Die Teilnehmerinnen sollen bei dem Projekt nicht nur den Karriereberg, sondern auch den Kilimandscharo erklimmen. Angeführt von Rebecca Stephens, der ersten Britin, die den Mount Everest bestiegen hat.
So wie die Rotterdamer Business-Schule setzen auch andere europäische Managementschmieden auf neue Schwerpunkte und Fördermöglichkeiten, um im Kampf um die Studenten mithalten zu können. Die Finanzkrise ist vorbei, Bewerberzahlen steigen, Unternehmen zeigen wieder mehr Bereitschaft, berufsbegleitende MBA-Programme zu unterstützen. Der Fokus liegt 2011 und 2012 vor allem auf zwei Aspekten: Globalisierung und Führungsethik.
"Wir setzen dieses Jahr vor allem auf experimentelle Programme", sagt Bevelander von der RSM: "Die Studenten sollen fühlen, berühren und schmecken, was sie sonst nur theoretisch lernen." Das, was bisher in Diskussionen und Präsentationen erarbeitet wurde, soll jetzt tatsächlich ausgeführt und in der Praxis hinterfragt werden. Neben den bergsteigenden Frauen wird deshalb auch ein Nachhaltigkeitskurs unter dem Motto "Unternehmen im ökologischen Aspekt" angeboten. Das
Klassenzimmer: ein Baumgarten. Der Gedanke hinter derlei außergewöhnlichen Lehrmethoden ist schnell erkannt: Die Studenten sollen lernen, einen anderen Blick auf die Materie zu werfen, sollen das theoretisch Gelernte hinterfragen.
Quelle: ftd.de
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