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11.01.2012

Videogalerie: Wer Werbung sät, kann Shitstorm ernten

Von: Jan Henne
Dirk Nowitzki im Werbespot
Zoom Dirk Nowitzki im Werbespot
Ob digitale Bohème oder Wurstgegner - blitzschnell ist eine Protestwelle bei Facebook und Twitter losgetreten. Wer heute wirbt, sollte genau überlegen, wen er ärgert. Jüngste Beispiele zeigen: Im Social-Web steuern die Unternehmen das Bild der Marke längst nicht mehr allein.

Fleisch ist kein Gemüse

Es geht um die Wurst: Eine Scheibe Mortadella, "damit Du groß und stark wirst", drückt die Metzgerin dem Basketball-Star Dirk Nowitzki in die Hand. Auf die Facebook-Seite der ING-Diba, auf die sich in normalen Zeiten kaum ein Mensch verirrt, strömten deshalb Vegetarier und Veganer. "Unverschämtheit" und "Tiermörder", polterte es dort dieser Tage. Aber immerhin hat sich endlich irgendwer gefunden, der die Banken auch mal verteidigt - die Fleischfresser. Sie werfen den Wurstgegnern mangelnden Humor vor und sollen der ING-Diba schon das ein oder andere "Gefällt mir" gebracht haben.

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