Management Drei Tipps für die Mitarbeitersuche fernab von Metropolen

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Mitarbeitersuche

Mitarbeitersuche© VRD - Fotolia.com

Ihre Mitarbeiter sorgen im Weltraum, in der Medizintechnik und in vielen Industrieunternehmen für Durchblick. Die Firma Präzisionsoptik Gera hat sich in den vergangenen Jahren stetig vergrößert. Drei Tipps von Geschäftsführer Jan Schubach, wie kleine und mittelgroße Unternehmen Fachkräfte gewinnen und an sich binden können.

Wenn Facharbeiter, Ingenieure und Physiker mehr als zwei Drittel der Belegschaft einer Firma ausmachen und der Standort noch dazu fernab großer Ballungszentren liegt, wird die Frage nach dem zukünftigen Nachwuchs überlebenswichtig. Beim Technologieunternehmen Präzisionsoptik Gera haben die Geschäftsführer diese Herausforderung erkannt. Das Unternehmen ist Spezialist für hochpräzise Optiken für die Messtechnik, die industrielle Bildverarbeitung, die Medizin-, Laser- und Weltraumtechnik. Durch Kooperationen mit Schulen, Verbänden und der Wissenschaft rekrutiert das Technologieunternehmen seinen Nachwuchs. Mit Erfolg: Gestartet 1992 mit 45 Angestellten beschäftigt Präzisionsoptik Gera inzwischen 130 Mitarbeiter, davon über 90 Prozent Ingenieure, Physiker und Facharbeiter.

Bei unserer Deutschlandtour 2014 machen wir am 1. April Station bei Präzisionsoptik Gera. Gemeinsam mit Abonnenten besuchen wir das Unternehmen und diskutieren darüber, wie Mittelständler außerhalb der großen Ballungszentren qualifizierte Mitarbeiter finden, ausbilden und halten können. Vorab hat impulse mit Geschäftsführer Jan Schubach gesprochen.

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So finden und behalten Sie gute Fachkräfte – drei Tipps von Geschäftsführer Jan Schubach

1. Rein in die Klassenzimmer – und durchhalten!

„Wir kooperieren seit fast zehn Jahren mit einer nahegelegenen Realschule. Damals schon standen Unternehmen vor Problemen wie der Abwanderung junger Leute aus dem Osten. Wir wollten den Schülern die Möglichkeit bieten, in Thüringen zu bleiben, indem wir Ausbildungsplätze anboten. Wir agieren zwar global, sehen uns aber hier verwurzelt. Bei so einer Partnerschaft darf man nicht auf kurzfristige Effekten hoffen. Es hat Jahre gedauert, bis die ersten Schüler eine Feinoptikerausbildung aufnahmen. Bis dahin leisteten wir Vorarbeit: Wir haben den Schülern Betriebserkundungen und Praktika angeboten, den Lehrern Betriebsbesuche ermöglicht. Unsere Mitarbeiter haben im Schulunterricht die Ausbildung vorgestellt und optische Bauelemente für den Physikunterricht  bereitgestellt. Noch wichtiger für eine Partnerschaft ist, die ganze Belegschaft einzubeziehen. Wir haben Keramikbasare initiiert und Schülerzeichnungen in Arbeitsräumen aufgehängt. Das motiviert Mitarbeiter, die Schülerpraktikanten intensiv zu betreuen.“

 

2. Nicht verstecken, bleiben Sie immer im Gespräch!

„Unser Ziel ist es, junge Leute aus der Umgebung auf unser Unternehmen aufmerksam und neugierig zu machen. Wir präsentieren uns deshalb regelmäßig in Medien. Interessante Produkte, Einstellungen von neuen Auszubildenden, Investitionsprojekte, betriebliche Höhepunkte und Kultursponsoring machen wir immer öffentlich. Wir nutzen Jobbörsen, Handelskammern und die städtische Wirtschaftsförderungsabteilung genauso wie Berufsbildungsmessen und Jobstarterprojekte. Neben Praktika vergeben wir auch Abschlussarbeiten für Studenten. Nachwuchskräfte gewinnt man auch durch die Mitarbeit in thematisch speziellen Verbundprojekten. Die Grundlage für den Erhalt und Ausbau unseres Produktions-Know-hows ist aber die eigene Ausbildung: Feinoptiker bilden wir seit 20 Jahren selbst aus, sodass auch viele Mitarbeiter in die Ausbildung und den Wissenstransfer eingebunden sind.“

 

3. Lassen Sie Ihr Team wirklich mitreden!

„Als Management Buy-out entstammt der Kern unserer Belegschaft noch der Vorgängerfirma Carl Zeiss in Gera. Unsere 140 Mitarbeiter sind selbst ausgebildete Jungfachkräfte, Absolventen von Bildungseinrichtungen, Quereinsteiger aus anderen Berufen oder aus der Arbeitslosigkeit zurückgeholte ehemalige Zeissianer. Frauen und Männer, Ältere und Jüngere wirken zusammen, kooperieren und ergänzen sich. Bei uns gibt es Tariflohn. Die mittlere Führungsebene ist ausgeprägt: Alle Mitarbeiter erarbeiten zusammen mit der Geschäftsführung selbst die Führungsleitlinien. Es ist wichtig, den Zusammenhalt zu festigen, etwa durch gemeinsame Jahresabschlussfeiern. Betriebsausflüge schaffen eine gute Arbeitsatmosphäre. Zu der trägt übrigens auch Familienfreundlichkeit bei: Väter können die Elternzeitregelung in Anspruch nehmen; Mütter unterstützen wir durch entsprechende Arbeitszeitmodelle.“

 

 

DIE IMPULSE DEUTSCHLAND-TOUR

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Bereits 2013 fuhr ein impulse-Team mit zwei kleinen Bussen in gerader Linie von Flensburg bis zum Bodensee – und besuchte auf dieser Strecke in fünf Tagen zehn innovative Firmen. In diesem Frühjahr ist es wieder so weit. Dieses Mal durchschneiden wir das Land in Ost-West-Richtung: Vom 31. März bis zum 4. April reisen wir vom äußersten Osten Deutschlands, von Görlitz, bis zum äußersten Westen, nach Aachen.

Das Spektrum der Firmen, die wir besuchen, reicht von einer Einzelhändlerin aus Gotha über das Bonner Familienunternehmen Verpoorten, das seit mehr als hundert Jahren Eierlikör herstellt, bis hin zum Aachener Künstler Michael Hammers, der die Spitze des berühmten Rockefeller-Weihnachtsbaums in New York (mit mehr als 25 000 Kristallen) geschmiedet hat.

Lernen Sie – als Abonnent – gemeinsam mit uns diese innovative Firmen kennen, tauschen Sie sich mit anderen Unternehmern aus, und entwickeln Sie neue Ideen für Ihre eigene Firma. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt; Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung unter Angabe der Abonummer, entweder an ontour@impulse.de oder telefonisch unter: 040/60 94 52 20.

 
 

MONTAG, 31. MÄRZ
 
10 Uhr: Süßwarenfabrik Rudolf Hoinkis, Görlitz

Wie ein Hersteller von Liebesperlen zwei Weltkriege und die DDR überstand

Den Namen Hoinkis kennt kaum einer, wohl aber das Produkt: Liebesperlen. Erfunden 1896 von Rudolf Hoinkis in Görlitz, überlebte die Firma den ersten und zweiten Weltkrieg, wurde von Hoinkis Sohn weitergeführt, in der DDR halb verstaatlicht, dann ganz enteignet, bis die Fabrik 1990, nach der Wende, wieder in Familienhand geriet. Heute trägt der Urenkel des Liebesperlen-Erfinders, der 42-jährige Mathias Hoinkis, die Verantwortung für die Süßwarenfabrik mit aktuell 25 Mitarbeitern; auch sein 70-jähriger Vater Christian ist noch in der Geschäftsführung. Liebesperlen werden inzwischen in 22 Ländern exportiert.

Thema des Netzwerktreffens: Generationswechsel erfolgreich meistern

 
 

15 Uhr: Robotron Datenbank-Software, Dresden

Wie aus dem größten IT-Produzenten der DDR ein zentraler Player der Energiewende wurde
Das Kunstwort “Robotron”, zusammengesetzt aus den Worten Roboter und Elektronik, wurde 1969 als zentrales IT-Unternehmen der DDR in Dresden gegründet. Der heutige Geschäftsführer Dr. Rolf Heinemann, 77, damals Leiter der Abteilung für Datenbanken, gründete 1990 mit acht weiteren Gesellschaftern und 26 Mitarbeitern die Robotron Datenbank-Software GmbH. Heute konzentriert sich die Firma, die zuletzt 31 Millionen Euro umsetzte und 329 Mitarbeiter beschäftigte, in einer Partnerschaft mit Oracle auf die Verwaltung und Auswertung großer Datenmengen – und arbeitet vor allem für die großen Energieversorger wie EON, RWE oder Vattenfall. Wie kommt die Energiewende voran? Und welche Chancen tun sich auch für andere kleine und mittelständische Firmen auf? Gesprächspartner sind Rolf Heinemann und sein Sohn Ulf Heinemann, 46, der ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung ist.

Thema des Netzwerktreffens: Chancen der Energiewende für KMU

 
 

DIENSTAG, 1. APRIL

 

10 Uhr: Niles-Simmons-Hegenscheidt-Gruppe, Chemnitz

Wie ein Mittelständler mit Hilfe von Forschungskooperationen zum Weltmarktführer wurde
Die Niles-Simmons Industrieanlagen, die zur Niles-Simmons-Hegenscheidt Gruppe mit Sitz in Chemnitz gehören, beschäftigt knapp 400 Mitarbeiter und sind der größte Werkzeugmaschinenhersteller Sachsens. Das Unternehmen mit US-Wurzeln aus dem 19. Jahrhundert wurde, nach einigen Wirren, 1992 in Chemnitz von dem Unternehmer Hans J. Naumann gegründet und ist heute Weltmarktführer bei Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Eisenbahn- und Metroradsätzen, Rädern und Achsen sowie deren Instandhaltung. Der Maschinenbauer hat eine Exportquote von 70 Prozent. Eine wichtige Grundlage des internationalen Geschäfts ist eine erfolgreiche Kooperation mit Fraunhofer-Forschern und anderen Hochschulen. Wie sich Forschung und Entwicklung stärken lässt und welche Chancen Wissenschaftskooperationen auch für andere Unternehmen bieten, ist Thema des Netzwerktreffens mit Geschäftsführerin Micaela Schönherr.

Thema des Netzwerktreffens: Chancen durch Wissenschaftskooperationen

 
 

15 Uhr: Präzisionsoptik Gera

Wie ein Technologie-Unternehmen gute Fachkräfte findet und hält

Gestartet 1992 mit 45 Mitarbeitern als Management Buy-Out aus dem Geraer Carl Zeiss Werk ist das Technologieunternehmen Präzisionsoptik Gera heute ein Spezialist für hochpräzise Optiken für die Messtechnik, die industrielle Bildverarbeitung, die Medizin-, Laser- und Weltraumtechnik. 60 Prozent der Produkte werden heute in mehr als 30 Länder exportiert. Inzwischen beschäftigt das ostdeutsche Unternehmen 130 Mitarbeiter, darunter mehr als 90 Facharbeiter, Ingenieure und Physiker. Der Umsatz liegt bei über 10 Millionen Euro. Um das Wachstum zu sichern, bildet POG seit 1995 junge Feinoptiker aus, kooperiert mit der Berufsakademie und engagiert sich in Verbänden und Initiativen für die Fachkräftesicherung am Standort Thüringen. Im Gespräch mit dem Gesellschafter Manfred Schubach und dem geschäftsführenden Gesellschafter Ray George geht es um die Frage, wie man an einem Standort wie Gera gute Fachkräfte für ein Technologie-Unternehmen gewinnt und an sich bindet.

Thema des Netzwerktreffens: Nachwuchskräfte gewinnen

 
 

MITTWOCH, 2. APRIL

 

10 Uhr: Kahla/Thüringen Porzellan, Kahla

Wie eine einst insolvente Porzellanfabrik heute ihre Kunden begeistert
Die Porzellanfabrik Kahla, 1844 gegründet, war 1914 einer der größten Porzellanhersteller Deutschlands. Bekannt wurde das Unternehmen durch sein berühmtes Kobaltblau und sein Seriengeschirr mit Strohblumen- und Zwiebelmusterdekor. Nach dem Zweiten Weltkrieg firmierte die Porzellanfabrik zunächst als Sowjetische Aktiengesellschaft, schließlich in der DDR als Volkseigener Betrieb. Bis 1979 gehörten 17 Porzellanwerke mit 18.000 Beschäftigten zum Kombinat. Zwei Jahre nach der Privatisierung durch die Treuhand musste die Firma Konkurs anmelden. 1994 gründete der ehemalige Rosenthal-Vorstand Günther Raithel die KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH. In diesem Jahr feiert das Unternehmen, das heute 300 Mitarbeiter beschäftigt und zu 100 Prozent in Familienhand ist, sein 170-jähriges Jubiläum. Die Fertigungsanlagen wurden modernisiert, mit Hotelporzellan wurde ein zweites Standbein geschaffen, auch wurde viel in die Marke investiert – und in das komplexe Vertriebssystem. Wie die Porzellanfabrik heute ihre Kunden erreicht, erzählt der geschäftsführende Gesellschafter Holger Raithel.

Thema des Netzwerktreffens: Erfolgreich verkaufen

 
 

15 Uhr: Rotstoff, Gotha

Wie sich ein kleines Modegeschäft gegen die Konkurrenz von H&M und Co. behauptet
Die Inhaberin des Geschäfts “Rotstoff” ist eigentlich Architektin und hat sich mit ihrem Modegeschäft rotstoff einen Traum erfüllt. Kurz nach der Wende konnte sie kein Modedesign studieren und wich stattdessen auf Architektur aus. Ihre Spezialisierung auf Innenarchitektur brachte sie mit Design in Berührung, zudem nähte sie seit vielen Jahren privat. 2009 machte sie ihre Leidenschaft zum Hauptberuf und gründete in ihrem Heimatort ein Geschäft für Designermode, das versucht, eine regionale Marke im Premiumsegment aufzubauen. Ihren Erfolg führt Nicole Stolz nach fünf Jahren auf ihre enge Kundenbindung zurück – vor allem durch zusätzliche Stil- und Farbberatung profiliert sich die Unternehmerin bei ihren Kundinnen. Die Unternehmerin beschäftigt eine Mitarbeiterin, Ehemann Tino Stolz, ein Zimmermann, hilft beim Marketing.

Thema des Netzwerktreffens: Kundenbindung stärken

 
 

DONNERSTAG, 3. APRIL

 

10 Uhr: Teppichmanufaktur Teja Habbishaw, Homberg-Rückersfeld

Wie eine kleine Manufaktur es schafft, Teppiche für 3000 Euro zu verkaufen
1946 vom Großvater gegründet übernahm Teja Habbishaw 2013 die Teppichmanufaktur und beschäftigt heute fünf Mitarbeiter. Teppiche werden nur nach Bestellung auf halbmechanischen Webstühlen gefertigt und können von den Kunden vorab mit einem Konfigurator simuliert werden. Die Weberei ist auf maßgefertigte Einzelteppiche im Direktvertrieb spezialisiert, genutzt werden nur nachwachsende Rohstoffe; die Wolle stammt vor allem von alten Landschafrassen. Die Teppichweberei ist Mitgliedsbetrieb von ‘regiobunt Lützelstrauch’, einem Zusammenschluss regionaler Betriebe zwischen Fulda und Knüll, die ökologischen Landbau, traditionelles Handwerk und naturbewussten Tourismus betreiben. Der geschäftsführenden Gesellschafter Teja Habbishaw erklärt, wie er altes Handwerk mit moderner Technologie verknüpft.

Thema des Netzwerktreffens: Mass-Customization-Ansätze nutzen

 
 

15 Uhr: Roth Industries, Dautphetal

Wie aus einem Handwerksbetrieb ein global agierendes Dienstleistungsunternehmen wurde
Das Unternehmen im hessischen Dautphetal ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich aus einem kleinen Handwerksbetrieb ein internationaler Dienstleister entwickeln hat – mit aktuell mehr als 1100 Mitarbeitern. Nach der Gründung im Jahr 1947 vergrößerte sich das Unternehmen stetig, heute ist es in Europa, Nord- und Südamerika sowie in China vertreten. Neben Haustechnik, zum Beispiel Duschabtrennungen, und Kunststoff- und Umwelttechnik baut das Unternehmen auch Maschinen und Aggregate. 100 Prozent der Gesellschaftsanteile der Firma, die inzwischen 215 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet, liegen bei der Familie Roth. Wie haben die Geschäftsführer Christin Roth-Jäger (3. Generation der Gründerfamilie) und Matthias Donges das rasante Wachstum bewältigt?

Thema des Netzwerktreffens: Wachstumsstrategien

 
 

FREITAG, 4. APRIL

 

10 Uhr: Verpoorten, Bonn

Wie ein Likörhersteller gleich mehreren Generationen einen Ohrwurm verpasste
Der Eierlikörhersteller Verpoorten blickt auf eine lange Tradition zurück. 1876 in Heinsberg gegründet, dann in den Wirren der Kriege und Umbrüche zunächst nach Berlin, dann nach Straubing verschlagen, jetzt in Bonn, steht seit 2003 mit William Verpoorten die fünfte Generation an der Spitze des Familienunternehmens. 100 Mitarbeiter erwirtschaften ca. 50 Millionen Euro Umsatz, der Eierlikör wird in 30 Länder exportiert. Das streng gehütete Rezept des Eierlikörs ist seit der Firmengründung nicht verändert worden. Der berühmte Slogan “Ei, ei, ei – Verpoorten” wurde 1961 aus dem Schlager “Ay ay ay Maria – Maria aus Bahia” kreiert – und wird bis heute eingesetzt. Im Gespräch: der geschäftsführenden Gesellschafter William Verpoorten.

Thema des Netzwerktreffens: Marketing für Mittelständler

 
 

15 Uhr: Michael Hammers Studios GmbH, Aachen

Warum ein Schmied aus Aachen die Spitze des berühmtesten Weihnachtsbaums der Welt bauen durfte
Dem Aachener Schmied und Künstler Michael Hammers ist etwas gelungen, wovon viele kleinere Unternehmer träumen: auch international Erfolge zu feiern, etwa in China oder den USA. So hat er zum Beispiel die Spitze des berühmten Rockefeller-Weihnachtsbaums in New York (mit mehr als 25.000 Kristallen) geschmiedet. Hammers ist davon überzeugt, dass Kunst Firmen helfen kann, erfolgreich zu arbeiten. Er beschäftigt acht Mitarbeiter und zieht bei großen Projekten weitere Team hinzu. Wie er Auslandsgeschäfte einfädelt und welche Rolle dabei kulturelle Kompetenz spielt, ist Thema des Netzwerktreffens mit Michael Hammers in seiner Schmiede in Aachen.

Thema des Netzwerktreffens: Auslandsgeschäfte einfädeln

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