Dresscode bei Hitze Wie leger darf die Kleiderordnung im Sommer sein?

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Der Dresscode kann bei Hitze gelockert werden, aber bei Schuhen, Röcken und Hemden gibt es einiges zu beachten.

Der Dresscode kann bei Hitze gelockert werden, aber bei Schuhen, Röcken und Hemden gibt es einiges zu beachten.© Kara / Fotolia.com

Der Dresscode ist bei Hitze nicht sehr flexibel. Trotzdem können Chefs die Kleiderordnung für ihre Mitarbeiter lockern. Diese Regeln sollten Sie kennen.

Anzug und Lederschuhe bei hochsommerlicher Hitze – da kann die Arbeit schweißtreibend und unproduktiv werden. Wer würde die Businesskleidung dann nicht gern gegen luftige Flip-Flops, kurze Hosen und dünne T-Shirts tauschen?

Damit Ihre Mitarbeiter auch bei Hitze motiviert weiterarbeiten, können Sie einiges tun. Auch bei der Kleidung können Sie Ihren Mitarbeitern entgegenkommen. Doch wie sommerlich darf sie am Arbeitsplatz und bei Kundenterminen sein?

Die Lockerung des Dresscodes sollte auf jeden Fall mit klaren Regeln verbunden und allen Mitarbeitern kommuniziert werden. Und warum den Sommer-Dresscode nicht auch selbst vorleben? Auch als Unternehmer lebt es sich gut ohne Sakko und mit hochgekrempelten Ärmeln – vorausgesetzt, die Situation passt.

Und wenn selbst eine luftige Kleidung und ein Ventilator nicht mehr helfen, können Sie Ihren Mitarbeitern ja auch ausnahmsweise einmal Hitzefrei geben und etwas früher nach Hause gehen lassen. Sie werden Ihnen sicher dankbar sein!

Die wichtigsten Regeln für den Dresscode bei Hitze

Schuhe
Die Welt ist ungerecht. Während Frauen im Sommer leichte Schuhe tragen dürfen, sollten Männer – zumindest wenn es nach den Knigge-Business-Regeln geht – weiterhin geschlossene Modelle anziehen. Und Socken, die lang genug sind, um die nackten Beine zu verdecken, falls die Hose beim Sitzen hochrutscht. Wer es etwas legerer angehen und auf Socken verzichten will und darf, kann zu Mokassins greifen. Flip-Flops sind laut Knigge jedenfalls ein No-Go!

Während Männer nur geschlossene Schuhe tragen sollten, haben Frauen die Qual der Wahl bei den Sommermodellen. Aber auch hier gilt nach den Etikette-Regeln: keine Flip-Flops. Eine trendige Alternative sind Römersandalen oder Plateaus: Sie sind bequem und lassen genug Luft an die Füße.

Hemd und Hose
Je nach Branche und Arbeitsposition gelten auch für das Hemd im Hochsommer teils strengere Regeln. Im Hemd mit kurzen Ärmeln zum Kunden fahren, ist selbst bei 35 Grad im Schatten nicht ratsam. Wie wäre es als Alternative mit einem Langarmhemd aus dünner Baumwolle oder luftigem Leinenstoff? Dazu lässt sich eine etwas weiter geschnittene Hose kombinieren. Eine lange, dünne Hose kühlt übrigens durch den permanenten Luftstrom an den Beinen weit mehr als eine enge.

Jackett
Je wichtiger die Position, desto dunkler die Kleidung – dieser Grundsatz gilt noch immer. Zum Anzug gehört immer ein langärmeliges Hemd – selbst im Hochsommer. Wenn es die Situation zulässt, ist es auch möglich, das Jackett auszuziehen und das Hemd hochzukrempeln. Bevor jedoch das Jackett an die Garderobe kommt, schauen Sie, was der Geschäftspartner macht.

Rocklänge
Für Kleidung gilt grundsätzlich: Sie darf nicht zu kurz sein. Das gilt auch für den Rock. Ein Minirock ist tabu. Angemessen sind dagegen Kleider und Röcke, die kurz über dem Knie enden. Eine Alternative zum Kostüm oder Etuikleid sind schickere Hemdblusenkleider – und derzeit noch dazu voll im Trend.

Dekolleté
Ein großzügiges Dekolleté mag auf dem Oktoberfest ein Muss sein – im Arbeitsalltag ist es tabu. Oberteile sollten außerdem die Schultern bedecken, sonst wirkt man schnell zu casual und unprofessionell. Eine gute Alternative sind luftige Blusen. Leichte, natürliche Materialien wie Baumwolle oder Leinen sind angenehm auf der Haut, Seide kühlt zusätzlich. Doch Vorsicht: Leichte Sommerblusen sind schnell durchsichtig. Besser das Outfit morgens kritisch im Spiegel anschauen!

Sonnenbrille
Bei strahlendem Sonnenschein im Park sollte die Sonnenbrille natürlich nicht fehlen. Im Büro haben Sonnenbrillen aber nichts zu suchen.

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