• Eine Frage des Gewissens

    Wer in Schwellenländern Geschäfte macht, steht oft auch vor moralischen Problemen. Reicht es für das gute Gewissen aus, einfach nur die Gesetze des Gastlandes zu befolgen? Der Wirtschaftsethiker Christoph Lütge von der TU München meint: Das genügt bei weitem nicht.

    Die Expansion in aufstrebende Schwellenländer wird für exportorientierte Mittelständler zunehmend zu einer Gewissensentscheidung. “Früher hieß es, man müsse sich nur an die Gesetze des Gastlandes halten, dann sei man auf der sicheren Seite. Heute reicht das längst nicht mehr”, sagt der Münchener Wirtschaftsethiker Christoph Lütge von der TU München dem Magazin impulse (Ausgabe 01/2013, EVT 20. Dezember).

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    Kinderarbeit und Lohndumping seien in vielen dieser Staaten legal. “Rechtens ist es deshalb nicht.” Werte des Unternehmens müssten überall auf der Welt gelebt werden.

    Auf die Unternehmer, die in Schwellenländern aktiv werden, kommt neben den möglichen Gewissenskonflikten auch eine erhebliche Verantwortung zu, denn “Unternehmen haben die Macht, etwas zu verändern”. Ob es auch ihre Pflicht sei, müsse jeder für sich selbst entscheiden.

    Aus dem Magazin
    Mehr dazu erfahren Sie in der impulse-Ausgabe 01/2013.

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    • Quelle: impulse
    • Copyright: impulse.de

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