Management Gründungsmonitor: Deutsche haben keine Lust auf den Chefposten

Chefsessel zu vergeben: Die Motivation der Deutschen, ein Unternehmen zu gründen ist mau. Das liegt nicht nur an dem guten Arbeitsmarkt.

Chefsessel zu vergeben: Die Motivation der Deutschen, ein Unternehmen zu gründen ist mau. Das liegt nicht nur an dem guten Arbeitsmarkt.© lassedesignen -fotolia

In Deutschland herrscht kein Gründergeist - eine neue internationale Studie stellt der Bundesrepublik ein mieses Zeugnis aus. Warum wirkt das Unternehmerdasein auf Deutsche offensichtlich so abschreckend?

Die Deutschen sind und bleiben gründungsmüde. Mit rund elf Prozent liegt die Bundesrepublik bei den Unternehmensgründungen deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 15,1 Prozent. Das zeigt der Deutschland-Bericht des Global Entrepreneurship Monitor (GEM).

Besonders deutlich wird die Misere bei der sogenannten TEA-Quote. Sie gibt an, wie viel Prozent der 18- bis 64-Jährigen in den vergangenen 42 Monaten ein Unternehmen gegründet haben oder dies gerade tun. Deutschland erreicht einen Wert von 5,3 Prozent – und landet damit im Vergleich mit 29 anderen so genannten innovationsbasierten Volkswirtschaften auf einem deprimierenden drittletzten Platz.

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Nun könnte man vorbringen, dass in Deutschland vielleicht mehr Hochtechnologieunternehmen gegründet werden, während in anderen Ländern Würstchenbuden die Quote nach oben treiben. Das ist aber nicht der Fall: Mehr als drei Viertel der deutschen Gründer setzen nach eigener Einschätzung keine Technologien ein, die jünger als fünf Jahre alt sind. Die Bundesrepublik bewegt sich auch bei den Gründungen im Mediumtech- oder Hightech-Sektor lediglich im Mittelfeld.

Warum ist Unternehmerdasein offenbar so abschreckend?

Die Frage ist, warum die Deutschen keine Lust aufs Unternehmertum haben. Der Studie zufolge sind die Bedingungen für Gründer tatsächlich allenfalls durchschnittlich. Problematisch sei unter anderem, dass Jugendliche und junge Erwachsene in der Schule und den Hochschulen kaum etwas zum Unternehmertum lernten – geschweige denn zum Gang in die Selbstständigkeit motiviert würden.

Wer gründet trotzdem? Vor allem Männer (TEA-Quote 6,5 Prozent, Frauen 4,0 Prozent), Hochschulabsolventen (TEA-Quote 7,8 Prozent) und 25- bis 24-Jährige (TEA-Quote 8,9 Prozent). Die meisten gründen übrigens nicht aus Verzweiflung, weil sie keinen anderen Job finden, sondern weil sie eine – hoffentlich – gute Idee haben.

Angst vor der Blamage

Zudem wird das Scheitern als Unternehmer in Deutschland weiterhin stigmatisiert. 46,4 Prozent der Befragten geben an, dass sie nicht gründen wollen, weil sie Angst hätten, pleite zu gehen. In den USA – das zeigt die weltweite Befragung – liegt der Anteil bei nur 32,8 Prozent. Überraschend: Weltweit am meisten Angst vorm Scheitern herrscht in Griechenland. 70,6 Prozent der Griechen gaben an, dass sie deswegen nicht gründen – in keinem Land herrscht mehr Angst vor der Pleite.

10 Kommentare
  • Karl Koch 20. April 2015 15:42

    Die Steuerkanzlei, die „für uns arbeitet“ wurde vor Kurzem von einer größeren übernommen und hat heute angekündigt, den Betrag, der für die Lohnabrechnung mal eben zu verfünffachen. Natürlich könnten wir jetzt den Steuerberater wechseln, das haben wir schon mal geübt, wissen daher aber um den Aufwand und die Kosten. In jeder anderen Branche (z.B. Vermietung) würde so etwas als Wucher abgestraft. Ohne Steuer“Berater“ geht´s nicht, da steht man als Unternehmer – wenn man sich´s denn zutrauen würde – sowieso gleich mit beiden Beinen im Gefängnis.
    Die Berufsgenossenschaft nervt uns (12 Leute, Programmierer und Büro) gerade mit einem „Fernlehrgang für Unternehmerinnen und Unternehmer“ zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, der mich Tage meiner Arbeitszeit kostet. Bei erfolgreichem Abschluss – und vermutlich nur dann – kann ich verhindern, dass sich ein Mitarbeiter an einem Blatt Papier schneidet!
    Der elektronische Vertrieb von sorgsam und mit viel (Personal-)Aufwand erstellter Software an Endkunden ins befreundete EU-Ausland wird durch Steuerbürokratie so erschwert, dass diese Art des Vertriebs nicht mehr sinnvoll ist. Schicke ich dagegen ein Paket an einen EU-inländischen Händler, muss ich seine Gelangensbescheinigung einholen und (keine Ahnung wie lange) aufbewahren. Nebenbei bemerkt, das Ausland lacht uns da aus!
    Das sind nur 3 praktische Beispiele, wie kleinen Unternehmern das Leben schwer gemacht wird, und zwar hauptsächlich von unseren „Angestellten“. Denn wie sonst sollte ich die Beamten nennen, die ja ausschließlich von unseren Steuergeldern bis an ihr Lebensende (und über die Witwenversorgung darüber hinaus) alimentiert werden. Wenn man versucht, diesen Parasiten das klar zu machen, stößt man im besten Fall auf Unverständnis, im schlechtesten …
    Also, ihr jungen Leute: Sucht euch einen bequemen Beamtensessel, der bestimmt nach den Richtlinien „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ auf dem technisch und ergonomisch neuesten Stand ist, und denkt ja nicht daran, dieses Land auch nur einen Schritt vorwärts zu bringen!

  • Claudia E. 19. April 2015 22:35

    Deutschland ist das Land des betreuten Lebens. Da kann nicht jeder machen, was er will. Wo kommen wir denn da hin? Wenn das jeder machen würde…?!
    Wie es schon in den vorherigen Beiträgen anklingt, herrscht hier Ungleichgewicht. Vor allem, wer alles Geld von einem haben will, bevor der erste Cent Umsatz gemacht ist. Von Gewinn reden wir hier noch gar nicht. Ein Einkommen ist noch nicht da, aber die Krankenkasse schlägt voll zu. Die IHK will unbestellt Geld – man weiß nicht, wofür – und überall lauern Gebühren und bürokratische Fallstricke. Oder auch gerne mal Anwälte, die nichts anderes zu tun haben, als reihenweise Unternehmen wegen einer Formulierung abzumahnen – und damit auch noch ungestraft durchkommen.
    Ich möchte ungestraft Leistung bringen dürfen und ich möchte auch nur für erbrachte Leistung zahlen und nicht für überkommene Pfründe und bürokratische Vampirkolonien in der Bananenrepublik Deutschland.

  • Faxen Dicke 18. April 2015 23:02

    Ich bin seit über 20 Jahren selbstständig und habe ehrlich gesagt wirklich die Schnautze voll! – Einfach mal ganz frei heraus! Was in diesem Land vor sich geht ist wirklich abscheulich.

    Leistung wird bestraft und Ehrlichkeit ist gleich Dummheit. Es ist nicht mehr auszuhalten. Über die Bürokratie in diesem Sch…land ist ja bereits genug geschrieben worden.

    Gründen in Deutschland? Tun Sie es lieber woanders wenn Sie können. Dieses dämliche Land hat Ihre Lebensleitsung wirklich nicht verdient!

  • Dr. Böhm 16. April 2015 08:28

    Wie vnon Frau Grundig und den Herren Kummer, Augustin, Schettler und Ganswindt schon geschrieben: Schlechtes Image (Unternehmer = Winterkorn mit 17Mio Einkommen ohne Verantwortung oder Nonnenmacher der „seine“ Bank ruiniert weil er zu faul ist Verträge zu lesen…), eine unerfüllbare Fülle von Auflagen (ich bin sicher, daß ich nicht einmal von allen Auflagen die ich erfüllen müßte gehört habe), damit keine Rechtssicherheit und das Ganze noch garniert durch die normalen unternehmerischen Risiken. Im Regelfall ist dann das E§inkommen auch nicht höher als wenn man mit gleicher Qualifikation in einem Konzernbetrieb oder als Politiker arbeitet.

  • Udo Kummer 15. April 2015 14:58

    Kinks/grün, Gutmenschen und jede Art von Behörde oder Institution sind der gewachsene Gegner eines jeden vernünftigen Gründertums. Man kann es niemandem empfehlen, sich in diesem Land selbständig zu machen!

  • Joe 15. April 2015 14:22

    Eigentlich gibt es den 3 vorangegangenen Kommentaren nichts hinzuzufügen. Das Problem ist, dass von Unternehmern oder Selbständigen enorm viel erwartet wird, vom Staat, von den Angestellten, eigentlich von allen. Ich finde hier gibt es EXTREM viel Nachholbedarf. Das fängt schon bei Krankenkassenbeiträgen für freiwillig Versicherte an^^. Irgendwie will der Beamtenstaat, dass der zweite Schritt vorm ersten gemacht wird, also erst das Geld haben für teure Versicherungen etc. und dann erst arbeiten.

  • B. Augustin 15. April 2015 13:40

    Selbständig werden in der heutigen Zeit!? Nein Danke.

    Der bürokratische Aufwand ist auf ein unerträgliches Maß gestiegen. Es werden immer mehr und mehr parasitäre Branchen geschaffen ohne wirtschaftlichen Nutzen. Diese kosten mit hunderttausenden unproduktiver Arbeitsplätze, die sie nur den gesetzgebenden weltfremden Politikern zu verdanken haben, die Unternehmen Milliarden an Euro und Milliarden an Stunden für unnötige Bürokratie.

    Früher beschränkten sich die parasitären Kosten für einen Handwerksbetrieb ohne großen Nutzen auf die Kammerbeiträge.

    Heute muss ein Handwerksbetrieb einen gigantischen Personalaufwand betreiben für
    Sicherheitstechnische Betreuung von Kleinbetrieben oder teuer zukaufen.
    Für schwachsinnige ISO Zertifizierungen, RAL Zertifizierungen, CE-Kennzeichnungen
    und all der darin enthaltenen untergeordneten Aufwendung wie z.B. die parasitär sich ständig wiederholenden Schweißqualifikationen opfert der Gründer außer viel Geld seine Feierabende, Wochenenden und Urlaubsansprüche.

    Wenn heutzutage ein Bauschlossergeselle nicht in eigener Verantwortung ein Geländer
    herstellen, schweißen und montieren kann oder darf, dann attestiert ihm der deutsche Staat und die EU „Du bist zu blöd dazu trotz deiner dreijährigen Ausbildung!“

    Die Ausbildung welche noch das einzige Aushängeschild der Handwerkskammer ist, ist nichts mehr wert. Eine Schweißprüfung im Schnellkurs von wenigen Wochen bei der Geld an die parasitären Schweißprüfungsinstitute bezahlt wurde ist mehr wert als dein Gesellenbrief.
    Allerdings muss sich deine kleine Bauschlosserei noch zu Schweißfachbetrieb qualifizieren lassen, weil auch der Schweißer mit der Schweißprüfung auch noch zu blöd zum Schweißen ist.
    Dann nicht vergessen noch Geld und Zeit zu investieren, dass dein Geländer das CE Zeichen tragen darf. Wenn dir dann noch die Zertifizierungen der Ober-Abzocker-Brachen ISO und RAL fehlen, die du dir als kleiner Handwerker schon gar nicht leisten kannst, brauchst du viele Geländer erst überhaupt nicht zu fertigen, weil dich die Großen, welche diese mafiösen ISO und RAL Zertifizierungen tragen in großen Bereichen so vom Markt ausschließen.

    Sollte es dem Gründer doch gelingen trotz all der Widrigkeiten ein überdurchschnittliches Einkommen zu erwirtschaften, muss er sich über die Schikanen der Steuergesetzgebung ärgern.
    Sei es die immer bescheuerter werdenden Regelungen beim privaten Nutzungsanteil von Firmenfahrzeugen oder der ungerechten Gewerbesteuer, die er als Handwerker nach überschreiten des auf die EkSt. anrechenbaren Freibetrags zahlen muss. Von der die Freiberufler in unserer steuerlichen Zweiklassengesellschaft befreit sind.

    Das war nur eine kleine Betrachtung am Beispiel Handwerk. Auf die Gesamtpallette der möglichen Branchen der Existenzgründungen betrachtet würden sich sicher noch tausende von Gründen finden, die junge Menschen davon abschrecken sich selbständig zu machen.

    Da es in der Politik Deutschlands und der EU keine Anzeichen für eine 180° Kehrtwende in Sachen Bürokratieabbau und Schikanen gibt, wird sich das Problem der schwindenden Unternehmensgründer nur noch verschlimmern.

  • Name Ute Grundig 14. April 2015 15:38

    Was für eine Frage!, sehr geehrte Frau Basel,

    schauen Sie sich doch an, wie der deutsche Unternehmer, insbesondere der kleinere Unternehmer, der sich nicht auf seine „Fachabteilungen“ stützen kann, im Würgegriff der deutschen Bürokratie steckt. Jeden Tag werden neue Gesetze und Verordnungen über die Unternehmer ergossen, kreiert und in Kraft gesetzt von Politikern, die selten im Verdacht stehen, irgendwann in ihrem Leben einmal unter der Maßgabe gearbeitet zu haben, sich selbst bezahlt zu machen (ich verweise an dieser Stelle gerne auf die „Wutrede“ von Christian Lindner im Düsseldorfer Landtag).
    Und wenn der Unternehmer es dann aus purer Zeitnot (auch für einen Unternehmer hat der Tag nur 24 Stunden) einmal wagt, seine bürokratischen Pflichten (insbesondere in Bezug auf die Finanzverwaltung) seinen unternehmerischen Pflichten vorübergehend unterzuordnen, d. h., eine Erklärungsfrist zu überschreiten, o.ä. schwere Vergehen, dann schlägt dieser Staat, der von d i e s e n Unternehmern l e b t, erbarmungslos zu. Steuern nicht pünktlich bezahlt? Was für ein Gemeinschädling! Da wird dann sofort durchgestochen, es wird alles in Bewegung gesetzt, was der Staat an beamteten Helfern seiner berechtigten Interessen aufzubieten hat, es wird ein Steuerstrafverfahren und ein Gewerbeuntersagungsverfahren eingeleitet, der Zoll auf den Weg geschickt, Betriebsprüfungen angeordnet, etc.pp., aber alles nur im Rahmen der Dienstzeit! Auch die Zecken im Pelz des Unternehmens werden plötzlich aktiv, der Steuer-„berater“ (?) verdient doch besser an nachträglicher Begleitung durch den ganzen bürokratischen Sumpf als an ordentlicher präventiver Beratung. Ich bin selbst Rechtsanwältin und weiß, wovon ich spreche, hier insbesondere von einem Unternehmer mit hohem kreativem Potential, der als geschäftsführender Gesellschafter seiner GmbH sich seit 12 Jahren am Markt behauptet und den ich dafür bewundere, dass er sich seinen Optimismus durch den vorbeschriebenen Alltag (der zugegebenermaßen sehr subjektiv beschrieben ist) nicht kaputtbürokratisieren läßt.
    Hinzufügen möchte ich noch, dass ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass ein Gründer, der zuvor mehr als zwei Jahrzehnte erfolgreich in internationalen Unternehmen, u. a. mit weltweiter Vertriebsverantwortung gearbeitet hat, gemeinhin als Absteiger angesehen wird, der es nicht geschafft hat, sich im Schoß eines großen Unternehmens zu halten. Die Tatsache, dass sich jemand mit dieser Erfahrung einfach selbst etwas zutraut und seine „eigenes Ding“ machen will und etwas wagt, scheint für viele nicht nachvollziehbar zu sein. Unternehmertum kommt in deutschen Köpfen als akzeptable Alternative zum Beamtentum oder gut positionierter Anstellung nur in Form des Großunternehmertums vor. Dabei sind 95 % der deutschen Unternehmen Kleinunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern. Arbeiten Sie mit daran, dass sich das Image der Gründer und Unternehmer, insbesondere der kleineren, verbessert.
    Leider werden Beamte eher selten Zeitschriften wie die Impulse lesen und sich noch weniger für die Sorgen und Nöte von Unternehmern interessieren. Allerdings müsste dieser in weitesten Teilen überflüssigen Mitbevölkerung einmal klar gemacht werden, wer ihre üppigen Saläre und Pensionen überhaupt erwirtschaftet!

    Mit freundlichen Grüßen
    Ute Grundig

  • Marcel Schettler 14. April 2015 15:29

    die gründe dafür sind sicherlich vielschichtig und unterschiedlich. unternehmer haben leider ein schlechtes image, weil auch alle mit gierigen konzernmanagern in einen topf geworfen werden. häufig werden traditionelle werte von den eltern übernommen (schaffe schaffe häusle bauen..) und die vermeintliche sicherheit mit studium und danach konzernkarriere einer womöglich unsicheren und oft schlecht planbaren selbständigkeit vorgezogen.
    natürlich stellt sich auch die frage – mit was soll man sich denn selbständig machen ? hier hat sich die welt ja auch verändert. wer in den 50er, 60er oder 70er jahren fleissig und halbwegs intelligent war, der konnte im grunde mit allem geld verdienen. heute gibt es alles im überfluß. es können nicht alle tolle (?) apps entwickeln (wobei wahrscheinlich von 100 app-buden auch 99 am ende gar kein vernünftiges geschäftsmodell oder produkt zustande bekommen), handel, egal ob online oder offline ist mehr als schwierig und im dienstleistungsbereich gibt es auch nichts was es nicht schon gibt… wer dann zudem noch eine familie gründen möchte und daher ein gewisses mass an finanzieller sicherheit benötigt, der wird sich schnell gegen unternehmertum entscheiden. schreibt ihnen einer, der seit über 20 jahren selbständig ist…

  • H.-D.Ganswindt 14. April 2015 14:01

    Ich kann den Bericht nur bestätigen.Allerdings fehlt in dem Bericht „die Tiefe“.
    Ich selbst befinde mich in der Situation meine Firma verkaufen zu wollen.Obwohl ich in einem interessanten Bereich tätig bin, mir über die Jahre einen guten Kundenstamm erarbeitet habe,
    ist es sehr schwer einen Nachfolger zu finden.Wobei ich genügend Anfragen habe,aber Irgendwo
    hakt es immer.Besonders interessant ist auch die Tatsache, das die Interessenten zu 90%
    um die 50 Jahre alt sind, mit einem hohen Erfahrungsschatz.
    Aber nun komme ich zu dem eigentlichen Problem.Ich konnte noch in der „Garage“ anfangen
    ohne gleich die Behörden am Halse zu haben.Auch die Arbeitszeit 60 Std. in der Woche und oft am Wochenende, waren für mich selbstverständlich.Auch das ich die ersten 10 Jahre keinen Urlaub machen konnte empfand ich als normal, den ich hatte mich ja „selbständig gemacht“.
    Auch die Gehälter und Sozialleistungen für Mitarbeiter,die Arbeitszeiten für Mitarbeiter befanden sich noch in einem vernünftigen Ramen. Aber über die Jahre wurden die Belastungen in allen Richtungen größer und vor die finanziellen Belastungen sorgten immer wieder für einigen „Stress“ .
    Ich kann mich jedenfalls hinein Denken in die vielen, 10.000 von kleinen und mittelständigen Unternehmen mit Ihren Sorgen und Nöten, zumahl wir nur eine bedingte „Lobby“ haben.
    Mit ruhigem Gewissen könnte ich einem jungen Mann nur bedingt empfehlen sich Selbständig zu machen, sei denn er/sie ist aus einem besonderem „Holz geschnitzt“.
    Ich jetzt noch einige Seiten mehr schreiben,aber ich möchte erst einmal schließen,
    vielleicht stoße ich ja weitere Diskussionen an.

    Horst-Dieter Ganswindt

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