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Newsletter-Abonnenten gewinnen So erreichen Sie mehr Kunden per E-Mail

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Guck mal da: mein Newsletter! Ein bisschen subtiler können Sie schon vorgehen, wenn Sie versuchen, neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen.

Guck mal da: mein Newsletter! Ein bisschen subtiler können Sie schon vorgehen, wenn Sie versuchen, neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen.© Bastografie / photocase.de

Newsletter-Marketing kostet nicht viel und ist ein tolles Instrument zur Kundenbindung. Aber wie bringt man seine Kunden dazu, den Newsletter zu abonnieren? 3 Tipps vom Marketing-Experten.

Sie haben zwar einen Newsletter, aber nur eine Handvoll Leute auf Ihrer Empfängerliste? Das können Sie ganz einfach ändern. „Aber bitte nicht, indem Sie E-Mail-Adressen kaufen“, sagt E-Mail-Marketing-Experte Nico Zorn, „Da drohen nicht nur juristische Probleme, es ist auch nicht sinnvoll: Schließlich wollen Sie mit Ihrem Newsletter echte Interessenten erreichen und nicht irgendwelche Menschen, die vielleicht mal einen BMW gewinnen wollten und deshalb bei einem Gewinnspiel mitgemacht haben.“

Wer die folgenden drei Strategien anwendet, erreicht mit seinem Newsletter bald einen deutlich größeren Kreis potenzieller Kunden.

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1. Machen Sie Ihren Newsletter sichtbarer.

„An die eigene Webseite denken viele als Erstes, wenn es darum geht, neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen“, sagt Nico Zorn. Ein wichtiger Hebel sei hier die Sichtbarkeit, rät der Experte: Auf vielen Unternehmens-Webseiten sei der eigene Newsletter so versteckt, dass Interessenten kaum darauf aufmerksam werden: vielleicht klitzeklein in der Footer-Navigation oder gar als Unterpunkt auf der „Wir über uns“-Seite.

„Setzen Sie das Anmeldeformular prominent auf die Startseite, platzieren Sie es in der Seitenleiste oder verweisen Sie direkt unter Artikeln auf Ihren Newsletter“, rät Zorn. Auch so genannte Layover, die sich über dem Seiteninhalt öffnen, sind eine Option – man sollte aber sicherstellen, dass sie nicht ständig aufpoppen und die Besucher belästigen.

Ebenso wichtig wie die Platzierung ist auch die Gestaltung des Hinweises: Link oder Button? Welche Größe, welche Farbe? Und mit welcher Formulierung fordert man seine Nutzer auf, den Newsletter zu abonnieren? Was Sie über wirkungsvolle Handlungsaufforderungen wissen müssen, erfahren Sie in unserem Artikel: „Call-To-Action: So bringen Sie Ihre Kunden zum Klicken, Bestellen, Kaufen“.

2. Machen Sie den Kunden Ihren Newsletter schmackhaft.

Welche Vorteile haben Ihre Kunden dadurch, dass Sie Ihren Newsletter abonnieren? Diese Frage sollten Sie beantworten können – und die Antwort klar kommunizieren, rät Nico Zorn: „Vorteilskommunikation, so lautet das Stichwort.“

Schreiben Sie also nicht einfach nur: „Unseren Newsletter hier abonnieren“, sondern machen Sie dem Nutzer klar, was er davon hat. Im B2C können das Gutscheine, Rabattcodes oder exklusive Angebote sein. Im B2B rät Zorn zu anderen Anreizen: „Viele Nutzer sind gern bereit, einen Newsletter zu abonnieren, um Zugriff auf kostenlose Studien, E-Books oder Checklisten zu bekommen.“ Auch exklusive Experten-Interviews, Fachartikel oder Video-Mitschnitte von Konferenzen können B2B-Kunden überzeugen.

3. Nutzen Sie alle Kontaktpunkte.

Je mehr Menschen von Ihrem Newsletter erfahren, desto höher die Chance, dass Sie neue Abonnenten generieren. „Fragen Sie sich: Wo habe ich überall Kontakt mit meinen Kunden? Und wie kann ich an diesen Touchpoints den Newsletter kommunizieren?“, rät Nico Zorn.

In der Online-Kommunikation:
Egal ob Umfragen, Gewinnspiele oder Bestellvorgänge: Wann immer Sie online E-Mail-Adressen potenzieller Kunden einsammeln, sollten Sie abfragen, ob Interesse an Ihrem Newsletter besteht. Wichtig: Die Einwilligung muss immer separat abgefragt werden. Worauf es bei einer rechtssicher formulierten Einwilligungserklärung ankommt, erfahren Sie in unserem Artikel: „Werbung per E-Mail: Wie Sie rechtliche Fehler bei Ihren Newslettern vermeiden.“ 

Über Social Media:
Nico Zorn empfiehlt, auch auf den eigenen Social-Media-Präsenzen, etwa auf Facebook oder Twitter, auf den firmeneigenen Newsletter hinzuweisen. Und zwar nicht nur einmal: „Posten Sie den Link zu Ihrer Newsletter-Anmeldeseite ruhig alle paar Wochen oder Monate.“

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Bei Außendienst-Terminen:
Auch Ihre Vertriebler können dazu beitragen, neue Abonnenten für Ihren Newsletter zu gewinnen, sagt Nico Zorn: „Statten Sie Ihren Außendienst mit einem Formular aus, das die Interessenten unterschreiben können. Darauf sollten auch die Vorteile des Newsletters erläutert werden.“ Egal ob Messe, Kongress oder Kundentermin: Hinterher bringen die Mitarbeiter die Formulare unterschrieben zurück und pflegen die E-Mail-Adressen direkt in die Verteilerliste ein.

Am Telefon:
Das Vorgehen bei Außendienst-Terminen lässt sich auch auf telefonischen Kundenservice übertragen, so Zorn: „Fragen Sie Ihre Kunden am Telefon: ‚Dürfen wir Ihnen unseren Newsletter zuschicken?’“

Wichtig: In diesem Fall die Adressen nicht einfach in die Verteilerliste eintragen, sondern den Kunden erst eine Double-Opt-in-Mail zuschicken. Nur so lässt sich später nachweisen, dass sie mit dem Empfang einverstanden waren. Weitere Informationen zum Thema Double-Opt-in finden Sie hier

Bei Lieferungen:
Wer seinen Kunden Ware per Post schickt, kann den Paketen Flyer beilegen, die auf den Newsletter hinweisen. „Das funktioniert besonders gut, wenn Sie einen Gutschein- oder Rabatt-Code im ersten Newsletter versprechen“, sagt Zorn.

In gedruckten Mailings und Broschüren:
Auch in gedruckten Werbemitteln wie Mailings und Broschüren sollte ein Hinweis auf den Newsletter nicht fehlen. Es kann sinnvoll sein, hier mit QR-Codes zu arbeiten: Werden sie mit dem Handy abfotografiert, leiten sie den Nutzer direkt auf die Newsletter-Anmeldeseite weiter. Daneben sollte aber auch immer eine einprägsame Internetadresse wie firmenname.de/newsletter angegeben werden.

Im Laden:
Ob Friseur, Café oder Boutique: Wer ein eigenes Ladengeschäft hat, kann auch dort auf den eigenen Newsletter hinweisen. Denkbar sind beispielsweise Schilder mit einem QR-Code (funktioniert besonders gut in Wartebereichen und in Verbindung mit einem Rabatt-Versprechen!). Sie können auch einfach eine Liste an die Kasse legen, in die Kunden bei Interesse Ihre Mailadresse eintragen können. Dann aber nicht gleich einen Newsletter schicken, sondern die Einwilligung erst per Klick bestätigen lassen (siehe oben).

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