Social Media Vier Tipps, wie Unternehmer soziale Netzwerke sinnvoll nutzen

Wenn Sie unsere Social-Media-Tipps befolgen, gehen Sie bei Facebook sicher nicht baden.

Wenn Sie unsere Social-Media-Tipps befolgen, gehen Sie bei Facebook sicher nicht baden.© mkhmarketing/Flickr/Lizenz: CC BY 2.0

Unternehmen sollten über Social Media nicht nur ihre Werbebotschaften versenden. Vier Tipps, wie Sie die Chancen der sozialen Netzwerke nutzen.

1. Dialog statt Monolog

Einige Unternehmen versuchen auf Social Media-Kanälen wie Twitter, Facebook und Xing einfach nur ihre Werbebotschaften zu versenden. So etwas wird aber selten mit Interesse gelesen und von anderen Nutzern kaum in ihren eigenen Netzwerken weiterverbreitet.

„Es geht um einen echten Dialog“, sagt Béa Beste, Gründerin des Start-ups Tollabox. Ihre Beiträge auf Facebook werden bis zu 60.000 Mal geteilt. Beste tauscht sich auf Facebook und Twitter mit ihrer Zielgruppe aus, das sind vor allem Mütter und Väter, die für ihre Kinder Spiel- und Bastelkisten von Tollabox bestellen, und auch Lehrer und Erzieher.

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Beste postet nicht nur Informationen, die Eltern interessieren oder über die sie lachen können, sondern auch viele Fragen, Anregungen zur Debatte und – ganz wichtig – sie geht auch auf die Beiträge anderer Marken, Medien und Blogger ein. So entsteht ein echtes Netzwerk.

2. Sharing is caring

Weiterverbreitung ist auf Social Media Plattformen wie Xing, Facebook und Twitter erwünscht, aber unbedingt mit dem Hinweis auf den Urheber. Wer sich mit fremden Federn schmückt, wird meist entdeckt und im Web scharf kritisiert.

Eigentlich selbstverständlich, aber dennoch immer wieder ein Fehler: Frauenfeindliche, homophobe oder rassistische Witze und Sprüche sollten absolut tabu sein. „Das findet keiner lustig“, sagt Beste. „Ich poste auf Social-Media-Kanälen nur, was ich auch auf einem Marktplatz vor hunderten Leuten sagen oder zeigen würde.“

3. Fehler eingestehen

Jeder macht Fehler. Einmal verbreitete Béa Beste ein Video mit einem Hasen weiter, der von seinem Besitzer im Waschbecken gebadet wird. „Ich fand das lustig, dachte, dem gefällt das.“ Sofort meldeten sich Tierschützer und hinterließen wütende Kommentare auf ihrer Facebook-Seite. So etwas sei Tierquälerei.

Die Unternehmerin reagierte, schrieb öffentlich, dass sie der Sache nachgehe und einen Veterinär anrufe, um sich schlau zu machen. Das Ergebnis teilte sie dann wenig später den 1545 Menschen mit, mit denen sie auf Facebook vernetzt ist: Ein Hase sollte wirklich nicht auf diese Art gebadet werden. Da sich Beste aufrichtig mit dem Problem beschäftigte und sich entschuldigte, nahm ihr keiner den Vorfall dauerhaft übel.

4. Jeder Kanal hat seinen Ton

Es gibt Plattformen, die erlauben es, mit einem Beitrag Twitter, Facebook und weitere Social Media Kanäle zu bespielen. Bea Beste widmet sich jedem Medium einzeln. „Auf Twitter und Facebook zum Beispiel, herrscht ein ganz unterschiedlicher Ton.“ Auf diesen müsse man eingehen, um sich erfolgreich zu vernetzen. Twitter sei eher intelligent und ironisch, Facebook eher „lieb“ und ernsthafter. So habe sie die meisten wütenden Kommentaren zu dem Hasen im Waschbecken auf Facebook erhalten. Auf Twitter kommentierte ein User lapidar: „Ein hase gehört meiner meinung nach in seine natürliche umgebung…zwischen klöße und rotkraut.“ (@MissesDynamite)

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