Social-Media-Werbung So werden Ihre Beiträge bei Facebook und Co. gesehen

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Social-Media-Werbung ist auch für kleine und mittlere Unternehmen interessant.

Social-Media-Werbung ist auch für kleine und mittlere Unternehmen interessant. © dpa

Werbung kann Unternehmen zu Erfolg mit Social Media verhelfen. Wie Sie auf den relevanten Plattformen von Facebook bis Twitter werben können: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum kostenlosen Download.

Nicht jedes Posting auf Facebook, Twitter und Co. wird von allen Fans gleichermaßen wahrgenommen. Laut einer Forrester-Studie erreichen Twitter- oder Facebook-Beiträge einer Firma im Schnitt gerade einmal zwei Prozent der eigenen Fanbasis.

Ein Grund dafür ist, dass Fanseiten nach einiger Zeit aus dem Newsfeed eines Anhängers verschwinden können, wenn dieser die Seite für längere Zeit nicht mehr besucht hat.

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Ein anderer sind die Spielregeln der Plattformbetreiber: So hat etwa Facebook seinen Algorithmus so angepasst, dass weniger Nutzer als bislang von unbezahlten Unternehmensbeiträgen erreicht werden.

Social-Media-Werbung braucht Reichweite

„Tatsächlich haben viele Unternehmen noch nicht bemerkt, dass die Statusmeldungen auf den Fanseiten von Facebook gefiltert und nur an einen geringen Teil der Fans gesendet werden“, sagt der Hamburger Social-Media-Berater Joachim Rumohr. Um alte und neue Fans anzusprechen, bieten die meisten Plattformen daher die Möglichkeit, Werbung zu schalten – und so Beiträge gegen Geld hervorzuheben.

Aber Achtung: Nicht jeder Beitrag ist es wert, beworben zu werden. Gesponserte Postings können Nutzer schnell nerven. In Maßen eingesetzt ist Werbung jedoch sinnvoll und vor allem notwendig, um dauerhaft mehr Menschen per Social Media zu erreichen.

Hier ist eine Übersicht, wie Sie bei Google+ und Twitter werben und so Ihre Reichweite erhöhen. Am Ende des Artikels können Sie eine Gesamtübersicht über alle relevanten Netzwerke inklusive Facebook herunterzuladen.

Twitter LogoWerbung auf Twitter

Grundsätzlich können Unternehmer auf Twitter einzelne Beiträge (Tweets), das gesamte Unternehmensprofil oder Trends (Hashtags) bewerben. Das Mindestbudget liegt undter 10 Euro am Tag.

Promoted Tweets tauchen bei einer vorher definierten Zielgruppe prominent im Twitterfeed auf. Abgerechnet werden die Werbebotschaften nach dem Cost-per-Engagement-Modell (CPE). Das heißt: Unternehmer zahlen nur, wenn jemand die beworbene Kurznachricht verbreitet (retweetet), darauf antwortet oder sie als Favoriten markiert. Die Kosten für jedes „Engagement“ – also jeden Retweet, jede Favorisierung – liegen bei 0,50 bis 2,50 US-Dollar (je nachdem wie stark die Zielgruppe eingegrenzt wird).

Über Promoted Accounts können Unternehmer Fans gewinnen, indem ihr Profil Nutzern auf Twitter vorgeschlagen wird. Um Streuverluste zu minimieren, erreichen die Empfehlungen nur Nutzer mit Interessen, die zum Unternehmenskonto passen.

Über Promoted Trends wird ein Unternehmen zum Werbepaten eines ganzen Themen-Schlagworts (Hashtag). Das hat jedoch seinen Preis: 200.000 US-Dollar kostet laut der Online-Marketingagentur Adisfaction ein Tag an der Trendspitze bei Twitter. Für kleine Unternehmen scheidet diese Option daher aus. Wer auf Twitter werben will, kann sich hier anmelden: https://biz.twitter.com/start-advertising. In Deutschland, Österreich und der Schweiz müssen Anzeigen derzeit noch einzeln gebucht werden.

Tipp: Folgen Sie @TwitterSmallBiz (englischsprachig), einem Twitter-Account mit Tipps speziell für kleine Unternehmen.

Google+ LogoWerbung auf Google+

Während Facebook-Werbung im Nachrichtenverlauf einzelner Nutzer platziert wird, nutzt Google+ das gesamte Netz als Werbeplattform. Googles „+Post Ads“ sind kleine Werbeboxen, die – wie andere Online-Werbung auch – auf Webseiten platziert werden. Der Unterschied zu normalen Werbebannern: „+Post Ads“ sind interaktiv: Unter die Werbeanzeige können User beispielsweise Kommentare schreiben, auch eine Empfehlung durch Klicken auf „+1“ ist möglich. Der Nachteil für kleine Unternehmen, die gerade erst Ihren Social-Media-Auftritt aufbauen: „+Post Ads“ stehen Unternehmen erst ab 1000 Followern auf Google+ zur Verfügung. Geschaltet werden die Anzeigen über Googles Werbedienst AdWords. Dieser hat keine fixen Preislisten. Stattdessen müssen Sie – zum einen – ein Tages- oder Monatsbudget festlegen und – zum anderen – angeben, wie viel Sie pro Klick auszugeben bereit sind.

Tipp: In der Google AdWords „Starter Version“ brauchen Sie nur ein Monatsbudget anzugeben, Google automatisiert Ihr Angebot dann so, dass Ihre Kampagne eine maximale Anzahl an Klicks für dieses Budget erzielt. Auch hier liegt das Mindestbudget unter 10 Euro pro Tag.

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