Neue Mitarbeiter integrieren 3 Fehler, die neue Mitarbeiter gleich wieder vergraulen

Wo ist denn bloß der Notausgang? Wenn Sie neue Mitarbeiter nicht gut in die Firma integrieren, riskieren sie eine Kündigung in der Probezeit.

Wo ist denn bloß der Notausgang? Wenn Sie neue Mitarbeiter nicht gut in die Firma integrieren, riskieren sie eine Kündigung in der Probezeit.© wittybear / Fotolia.com

Das Vorstellungsgespräch ist um, der neue Mitarbeiter an Bord - doch längst nicht immer gelingt es, ihn schnell und reibungslos ins Team zu integrieren. Drei typische Fehler von Chefs und Kollegen.

Längst nicht alle neuen Mitarbeiter bleiben nach der Probezeit. Ob die Arbeitsbeziehung von Dauer ist, hängt nicht nur davon ab, ob der Neue fachlich etwas kann. Ebenfalls entscheidend ist: Passt der Neue in Ihr Team und wie integrieren die alten Mitarbeiter das neue Teammitglied? Karriereberaterin Doris Brenner aus Rödermark bei Frankfurt am Main erklärt, was bei der Integration neuer Mitarbeiter typischerweise falsch läuft.

1. Unachtsamkeit am ersten Arbeitstag

Für die Abteilung ist es ein regulärer Arbeitstag. Doch für den neuen Mitarbeiter ist der erste Arbeitstag ganz besonders und ein Gradmesser. Alles, was an diesem Tag passiert, wird er mit besonderer Bedeutung aufnehmen. Um einen guten Start zu haben, sollte die Abteilung deshalb vorbereitet sein. Ist der Arbeitsplatz startklar? Ist seine Mittagspause organisiert, damit er am ersten Tag nicht ganz alleine ist? Gibt es vielleicht sogar einen Blumenstrauß? Unachtsamkeit am ersten Arbeitstag könne schon sehr viel kaputt machen, sagt Brenner.

Anzeige

2. Konzentration allein auf das Fachliche

Damit ein Mitarbeiter nach der Probezeit bleibt, muss er zunächst einmal mit den Aufgaben klar kommen. Bei der Integration neuer Mitarbeiter konzentrieren sich daher sehr viele auf das Fachliche. Fast genauso wichtig ist aber für eine dauerhafte Arbeitsbeziehung, dass der Mitarbeiter sich im Team wohl fühlt. Hilfreich ist es häufig, wenn der Chef einen Kollegen als Paten des Neuen in der Abteilung abstellt. Er ist dann Ansprechpartner für alle Fragen, die auftauchen und der Neue fühlt sich nicht allein gelassen.

3. Fehlendes Feedback vom Chef

Viele Vorgesetzte handeln nach der Devise: „So lange ich nichts sage, ist alles okay.“ Für neue Mitarbeiter ist das eine sehr schwierige Situation. Sie möchten gerne wissen: Wie werde ich von den anderen gesehen? Vorgesetzte erleichtern neuen Mitarbeitern den Start deshalb ungemein, wenn sie ihnen regelmäßig Feedback geben.


Sie wollen es besser machen? Dann lesen Sie unsere 10 Tipps, wie Ihre neuen Mitarbeiter gut in den Job starten!

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.