Skurrile Bewerbungsgespräche Die 10 unglaublichsten Zwischenfälle im Vorstellungsgespräch

Die rote Hose finden Sie voll daneben fürs Bewerbungsgespräch? Gegen die skurrilen Anekdoten einiger Personalchefs wirkt das Outfit geradezu harmlos.

Die rote Hose finden Sie voll daneben fürs Bewerbungsgespräch? Gegen die skurrilen Anekdoten einiger Personalchefs wirkt das Outfit geradezu harmlos.© gpointstudio / Fotolia.com

Sie glauben, dass sich Bewerber im Vorstellungsgespräch immer von ihrer besten Seite zeigen? Diese zehn unglaublichen Anekdoten von Personal-Profis beweisen das Gegenteil.

Lügen, Anrufe annehmen und Arroganz – diese drei Fehler im Vorstellungsgespräch kosten Kandidaten am häufigsten den Job, wie eine Umfrage des US-Karriereportal CareerBuilder unter 2595 Personalchefs ergab. Manche Kandidaten ruinieren ihr Job-Interview aber auf weit kreativere Weise, wie die folgenden skurrilen Anekdoten der Personalprofis beweisen.

1. Ist das Ihre Familie auf dem Foto?

Passen Sie beim nächsten Bewerbungsgespräch gut auf die Familienfotos auf, die auf Ihrem Schreibtisch stehen! Ein Kandidat fand die Familie seines potenziellen neuen Chefs so schön, dass er das Foto nahm und einfach in sein Portemonnaie steckte.

Anzeige

2. Kleiner Ausraster

Ein Job-Interview dauert so lange, bis der Arbeitgeber es beendet? Das dachten Sie vielleicht. Ein Bewerber fing an zu schreien – das Gespräch ging ihm einfach zu lang.

3. Wahre Berufung

Seine Berufung sei es, ein Medium zu sein, sagte ein Bewerber – und ließ gleich Taten sprechen: Während der Interviewer ihm die Anforderungen des Jobs erklärte, versuchte er, ihm aus der Hand zu lesen.

4. Man soll ja ehrlich sein

Man mag ja meinen, wer sich für Datenerfassung bewirbt, erfasse gern Daten. Auf die Frage nach seinem Traumjob antwortete ein Kandidat für eine Stelle in der Datenerfassung aber Überraschendes: Sein Traum sei es, Vogelhäuschen bemalen. Immerhin war er ehrlich.

5. Talentshow?

Was haben Talentshows und Bewerbungsgespräche gemeinsam? Die Kandidaten singen, anstatt normal zu antworten! Das glaubte offenbar eine Bewerberin in den USA: Sie gab beim Job-Interview eine Kostprobe ihres musikalischen Könnens und sang ihre Antworten.

6. Immer gut eincremen

Eine gepflegte Erscheinung ist das A und O bei einem Bewerbungsgespräch. Diesen Rat hatte sicher auch der Bewerber im Ohr, der während seines Gesprächs seine Füße eincremte. Was soll man auch anderes machen, wenn man vorher keine Zeit hatte?

7. Die Ehefrau hat’s gesagt

Die Motivation eines Bewerbers muss stimmen. Was würden Sie als Personalchef sagen, wenn ihr Bewerber auf die Frage, warum er den Job haben will, antwortet: „Meine Frau will, dass ich einen Job annehme“?

8. Herz-an-Herz-Gefühl

Spirituell – oder einfach nur skurril? Ein Kandidat fasste dem Interviewer plötzlich an die Brust, um seinen Herzschlag zu spüren. Er wollte eine bessere Verbindung aufbauen – „Herz zu Herz“.

9. Sie hat Verstärkung mitgebracht

Definitiv skurril: Eine Bewerberin brachte ihren Vogel mit zum Bewerbungsgespräch – unter ihrem T-Shirt. Wahrscheinlich hatte sie Probleme, einen Haustiersitter zu finden …

10. Ich muss mal

Nicht immer sitzt einem der Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch direkt gegenüber. Ein Kandidat sah sein Telefoninterview wohl ganz locker: Er nahm das Telefon kurzerhand mit auf die Toilette und redete dort weiter. Der Interviewer bemerkte den Ortswechsel, als er die Klospülung hörte.


Erzählen Sie uns, was Sie erlebt haben!

Hatten auch Sie schon schon skurrile Erlebnisse in Vorstellungsgesprächen? Dann teilen Sie sie mit uns – schreiben Sie einen Kommentar unter diesem Artikel.

1 Kommentar
  • Stephanie Steinhagen 13. Juli 2016 17:50

    Tja, der Wahnsinn kennt scheinbar keine Grenzen… 🙂
    Mein skurrilstes Vorstellungsgespräch als Arbeitgeber war folgendes:
    Stellenausschreibung: Küchenhilfe für Burgerlieferservice gesucht – 400€-Basis-

    Der Bewerber (vom Arbeitsamt drauf hingewiesen sich zu bewerben) kam im grauen schicken Anzug, gab mir die Hand und fragte mich, wie lange ein Burger bei uns in der Regel dauern würde bis er fertig ist, dabei blickte er neugierig an mir vorbei in die Küche. Nachdem der Bewerber schon eine Punktlandung bei der Uhrzeit gemacht hatte und genau um 17.00 Uhr durch die Tür kam, keine Minute früher, hatte ich bereits den nachfolgenden Termin zu mir ins Büro gebeten und dem Bewerber im grauen Anzug mitgeteilt er sollte bitte kurz warten. Es dauerte knapp 10 Minuten bis ich meine Bürotür wieder öffnete und einen Burger mampfenden Bewerber mit Ketchup und Senf im Gesicht vor mir sitzen sah. Naja, jeder würde meinen spätestens jetzt käme eine Reaktion….nein! Der Bewerber blieb ruhig sitz, sah mich verdutzt an und meinte: „Ich hab’s gleich!“. Nachdem ich so perplex war, ging ich zu meinem Mitarbeiter in die Küche und fragte ihn leise, ob er denn den Burger gebucht bzw. bezahlt hätte. Da sagte mir mein Mitarbeiter: „Nö, der meinte der geht auf’s Haus – Warte-Burger…wie bei McDonald’s ne Cola!“. In dem Moment wusste ich auch nicht wem ich als erstes den Hals umdrehe. 😉

    Viele Grüße
    Stephanie Steinhagen

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.