
Bernhard Pörksen
Was tun, wenn die Firma in einen Skandal verwickelt ist? Vier Regeln von Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft.
Schnell reagieren
Nur wer sofort den Dialog mit der Öffentlichkeit und den Mitarbeitern sucht, bleibt handlungsfähig und kann die Themen selbst setzen.
Alles gestehen
“Eine Salamitaktik, das scheibchenweise Einräumen von Fehlern, hat noch nie funktioniert”, sagt Pörksen. Durch soziale Netzwerke im Internet werden fehlerhafte Teilgeständnisse schnell zum Imagefiasko.
Transparenz schaffen
Unternehmen müssen Skandale und Probleme schonungslos aufklären, zu ihren Fehlern stehen und dann mit einer ernsten, überzeugenden Geste um Verzeihung bitten. “Reue nimmt dem Skandal schnell die Triebkraft”, sagt Pörksen. Mit offener Kommunikation über Veränderungsprozesse und Transparenz kann Vertrauen zurückgewonnen werden.
Authentisch bleiben
Beim Krisenmanagement sollten sich Unternehmer keine Strategie überstülpen lassen. Alle Maßnahmen müssen zum Image der Firma und dem der handelnden Personen passen.
| Aus dem Magazin | |
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