Management Rösler fordert mehr Zuwanderung qualifizierter Arbeitnehmer

Um den Fachkräftemangel zu verringern, fordert Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler mehr Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte. Um den Zuzug zu steuern, schlägt er ein Punktesystem nach kanadischem Vorbild vor und fordert die erneute Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft.


Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler fordert im Kampf gegen den Fachkräftemangel eine stärkere Zuwanderung qualifizierter Arbeitnehmer aus dem Ausland. „Die Sicherung von Fachkräften ist eine der größten Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft“, sagte der FDP-Vorsitzende „Spiegel online“. „Es wird allein nicht ausreichen, den Bedarf im Inland zu decken. Nach meiner festen Überzeugung brauchen wir auch mehr qualifizierte Zuwanderung aus dem Ausland.“

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Die Bundesregierung berät am Dienstag beim sechsten Integrationsgipfel im Kanzleramt mit Vertretern von Wirtschaft und Verbänden über die Eingliederung von Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt. Rösler forderte die CSU auf, ihre Bedenken gegen eine verstärkte Zuwanderung zurückzustellen. „Die CSU muss wissen: qualifizierte Zuwanderung nach Deutschland liegt im ureigenen Interesse auch der deutschen und auch bayerischen Unternehmen“, sagte der FDP-Chef.

Rösler forderte erneut die Einführung einer doppelten Staatsbürgerschaft, wie sie vom Koalitionspartner CDU/CSU bislang abgelehnt wird. Zugleich plädierte er für ein Punktesystem für Zuwanderer nach kanadischem Vorbild. Eine Million Menschen seien 2012 neu nach Deutschland gekommen. Der Zuzug müsse aber besser gesteuert werden, viele qualifizierte Fachkräfte machten immer noch einen Bogen um Deutschland. Kanada sei mit seinem Punktesystem ein hervorragendes Vorbild.

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