Ankommen im Büro So hat Stress morgens keine Chance

Stress oder ein entspannter Arbeitstag: Was wartet wohl heute hinter der Bürotür?

Stress oder ein entspannter Arbeitstag: Was wartet wohl heute hinter der Bürotür?© maria_a / photocase.de

Das Ankommen im Büro kann entspannt oder sehr stressig sein. Mit diesen 6 Tipps gelingt Ihnen ein ruhigerer Start in den Arbeitsalltag.

Die Türklinke zum Büro ist kaum heruntergedrückt, da stehen schon die ersten Mitarbeiter mit einer Bitte neben Ihnen und das Telefon klingelt hartnäckig. Die Jacke hängt noch nicht am Haken, da fliegen schon hundert E-Mails ins Postfach …

Arbeitstage sind lang – und nicht selten fangen sie stressig an, was sie noch anstrengender macht. Dabei müsste das gar nicht so sein. Mit diesen Tipps kommen Sie entspannt in den Büroalltag.

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1. Pünktlich ankommen

Wer eintrifft, wenn schon alle da sind, hat eine Stress-Garantie – und zwar gleich doppelt: Nicht nur, weil vielleicht alle Parkplätze belegt sind, sondern vor allem wegen der Mitarbeiter, die die ersten Fragen mit Ihnen klären möchten. Das kann schnell überfordern. Rechtzeitig aufzustehen, um für alles genug Zeit zu haben, mag auf den ersten Blick hart sein, ist aber auf jeden Fall stressfreier.

2. Bequem sitzen

Seien wir mal ehrlich: Eigentlich wissen wir alle, dass regelmäßige Bewegung wichtig ist. Aber trotzdem verbringen die meisten ihren Arbeitstag im Sitzen. Wenn das schon so ist, dann besser so rückenschonend wie möglich.

Schauen Sie morgens nach, ob Ihr Stuhl richtig eingestellt ist und ob Sie alle wichtigen Utensilien griffbereit haben – von den Notizzetteln bis zur Schreibtischlampe mit funktionierender Glühbirne und einem Glas Wasser. Aber trotz aller Bequemlichkeit: Bitte das Aufstehen nicht vergessen – und am besten nach jeder erledigten Aufgabe ein paar Schritte gehen.

3. Arbeitsplatz organisieren

Mit jedem Tag kommen neue Aufgaben und damit auch neue Unterlagen auf einen zu: digital oder in Form von Papierstapeln. Wenn Sie es schaffen, diese morgens im Büro zu sortieren, haben Sie schon viel Übersicht gewonnen.

Auf dem Schreibtisch sollte nämlich nur das Wichtigste seinen Platz haben. Je weniger dort liegt, desto besser die Konzentrationsfähigkeit, heißt es.

4. Tagesplan haben

Wer einen Plan hat, ist klar im Vorteil – insbesondere wenn der Plan noch in Ruhe vor dem ersten Meeting mit den Mitarbeitern erstellt wird. Schauen Sie dafür Ihren Kalender und das E-Mail-Postfach durch. Aber lesen Sie bloß nicht alle Nachrichten, sondern strukturieren Sie diese erst einmal.

Nur das Wichtigste sehen Sie sich zu diesem Zeitpunkt genauer an. Diese Themen können Sie in einer To-do-Liste priorisieren, genau wie die anstehenden Gespräche und Meetings. Vor diesen sollten Sie am besten jeweils eine kurze Vorbereitungsphase einplanen.

Schreiben Sie aber keine unsortierte Liste, sondern legen Sie die Aufgaben gleich in einer realistischen Reihenfolge fest. Das Wichtigste am besten zuerst erledigen, denn morgens hat man mehr Energie und kann sich besser konzentrieren. Außerdem fühlt es sich auch einfach gut an, ein Thema abgeschlossen zu haben.

5. Das Team begrüßen

Wenn das Organisatorische nun schon so gut vorbereitet ist, können Sie sich entspannt einen Kaffee machen und Ihre Mitarbeiter begrüßen. Der Flurfunk ist schließlich nicht zu unterschätzen – und im Gespräch kann der Arbeitstag angenehm in Gang kommen. Je mehr Sie sich mit den Mitarbeitern austauschen, umso besser können Sie auch deren Zufriedenheit und Motivation einschätzen.

Doch um die Stimmung im Team einschätzen zu können, ist nicht nur eine rege Kommunikation wichtig, sondern auch der Abstand. Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Eindrücke zu reflektieren – zum Team, sich selbst und auch ihren Zielen.

6. Multitasking vermeiden

Erfolgreichen Menschen wird nachgesagt, dass sie nicht mehrere Aufgaben gleichzeitig machen. Denn Multitasking ist am Ende des Tages meist unproduktiv. Das haben sogar Forscher der Uni Stanford herausgefunden.

Können Sie Aufgaben abgeben, sollten Sie das gleich morgens tun. Ist etwas nicht zu schaffen, muss jeder Unternehmer auch „Nein sagen“ können. Vermeiden Sie unnötige Ablenkungen, zum Beispiel Meetings, an denen Sie nicht zwingend teilnehmen müssen.

Das Wichtigste im Hinblick auf ein stressfreies Arbeiten ist aber wahrscheinlich das positive Denken. Wer seine Arbeit gerne macht und einen Sinn darin sieht, ist grundsätzlich entspannter – auch an einem etwas hektischeren Vormittag.

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1 Kommentar
  • LuckyDuke 5. April 2016 17:40

    danke schön für diese wirklich hilfreichen Tipps. Darauf würde sicher kein Mittelständler von alleine kommen. Schon die 6 Überschriften lassen einen erahnen dass man hier endlich die Lösung seines Stressproblemes erfährt. Mehr davon bitte… 😉

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