Rahmenbedingungen für Kreativität Welches Umfeld die Kreativität zum Fließen bringt

Vertrauen Sie nicht dem Zufall. Wenn Sie in der richtigen Umgebung sind werden Ihre kreativen Gedanken fließen.

Vertrauen Sie nicht dem Zufall. Wenn Sie in der richtigen Umgebung sind werden Ihre kreativen Gedanken fließen.© knallgrün / Photocase

Die Umgebung, die Uhrzeit, ja sogar die Lichtstimmung kann beeinflussen, ob die guten Ideen nur so strömen oder ob es bei einem müdem Tröpfeln bleibt. 6 Tipps vom Kreativcoach für optimale Rahmenbedingungen.

Gehen Sie raus

„Für innovative Ideen ist es nicht nur wichtig, wie sie zu dieser Idee kommen – sondern auch wo. „Natur, Ruhe und Wassernähe – besonders der Blick auf Wasser – fördern das kreative Denken“, sagt Kreativcoach Peter Pakulat.

Wählen Sie die richtige Tageszeit

Dämmerungslicht ist bei kreativen Vorgängen vorteilhafter als beispielsweise grelle Scheinwerfer. Kurz vor dem Einschlafen ist der Mensch am produktivsten und hat die meisten kreativen Gedanken. Doch Sie sollten einfach mal beobachten, zu welcher Tageszeit Ihnen kreatives Denken besonders leicht fällt, denn das ist ganz individuell. Allgemein fördert Entspannung die Kreativität – hören Sie doch einfach mal bei der nächsten Tasse Kaffee, dem nächsten Gang zur Toilette oder unter der Dusche auf Ihre Gedanken.

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Wählen Sie die richtige Wandfarbe

Auch die Farbe der Umgebung – zum Beispiel die Wandfarbe des Büros – beeinflusst die Kreativität, sagt Pakulat: „Die Farbe Blau signalisiert dem Körper eine tiefe innere Ruhe und fördert so die Kreativität.“Dem gegenüber stehen die warmen Farben Rot und Gelb: Sie pushen und hemmen somit die Kreativität. „Energie fördert Hektik – und Hektik ist gefährlich, wenn man in einem kreativen Prozess steckt. Der Körper fühlt sich automatisch bedrängt und das ist das krasse Gegenteil von Kreativität“, sagt Pakulat.

Verbinden Sie digital mit analog

Laut Pakulat ist das Zusammenspiel von analoger und digitaler Welt der Schlüssel zu guten Ideen. Wechseln Sie zwischen Schreibtisch und Flipchart hin und her: „Man sollte auf der einen Seite im Internet recherchieren, aber dann vom Stuhl aufstehen und seine Notizen auf ein großes Plakat an der Wand schreiben und dieses, wenn es sein muss, tagelang anstarren.“

Bewegen Sie sich

Bewegung ist gut für Körper und Gest – das ist nichts Neues. Viele Menschen gehen nach einem stressigen Bürotag erst einmal eine Runde joggen, um den Kopf freu zu bekommen. Doch Bewegung fördert nicht nur die geistige Leistung, sondern auch kreatives Denken. Selbst im Nachhinein kann Bewegung die Kreativität noch fördern. Also wenn Sie das nächste Mal auf der Suche nach einer guten Idee sind, machen Sie vor dem Kreativmeeting einen Spaziergang durch den Park oder laufen Sie ein bisschen auf dem Laufband.

Erst allein, dann in der Gruppe

Ein gemeinsames Brainstorming kann die individuelle Kreativität unterdrücken: Weil Ihre eigene Ideenkette abreißen kann, während ein anderer spricht, oder weil halbfertige Ideen gleich vom Start weg „zerredet“ werden. Besser: Denken Sie erst allein nach und tragen Sie Ihre Ideen anschließend zusammen. Anders sieht es aus, wenn Sie Kreativitätstechniken in der Gruppe anwenden: Diese Methoden weichen vom normalen Brainstorming ab und sind dafür konzipiert, gemeinsam Ideen zu entwickeln.


In unserer Serie „Kreativ denken“ erklärt Kreativcoach Peter Pakulat, wie Sie Ihre eigene Kreativität zum Fließen bringen – und wie Sie dazu beitragen können, dass Ihre Mitarbeiter vor guten Ideen übersprudeln. Teil 3: „Vom Problem zur Lösung – so entwickeln Sie Ihre Idee“ lesen Sie in wenigen Tagen bei impulse.de.

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