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Digitale Transformation 5 Erfolgsfaktoren für Digitalisierungsprojekte

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Wandel auf Knopfdruck? Ganz so einfach ist es leider nicht.  Die digitale Transformation eines Unternehmens ist ein Veränderungsprojekt, das nahezu alle Unternehmensbereiche umkrempelt.

Wandel auf Knopfdruck? Ganz so einfach ist es leider nicht. Die digitale Transformation eines Unternehmens ist ein Veränderungsprojekt, das nahezu alle Unternehmensbereiche umkrempelt.© aussi97 / photocase.de

Digitale Transformation erfordert den Mut, Neues zu wagen. Ein Projektmanagement-Experte gibt Tipps, wie Sie diese Hemmschwelle in Ihren Digitalisierungsprojekten leichter überwinden.

Digitalisierung verspricht Unternehmen Effizienz, Weiterentwicklung und Wettbewerbsvorteile in neuen Märkten. Wer will das nicht? Doch der Wandel von einem Traditionsunternehmen zu einer Digital Factory erfolgt nicht von heute auf morgen. Er ist selbst ein Veränderungsprojekt, das nahezu alle Unternehmensbereiche umkrempelt.

Diese Herausforderung anzugehen, erfordert nicht nur von den Mitarbeitern, sondern insbesondere auch von der Chefetage den Mut, die Komfortzone aus sicheren Rollen und bekannten Routinen zu verlassen, Neues zu wagen und sich auf neue Führungsprinzipien und Arbeitsweisen einzulassen. Die folgenden fünf Erfolgsfaktoren helfen, die Hemmschwelle in Digitalisierungsprojekten zu überwinden:

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1. Machen Sie ein Schritt nach dem anderen

Bevor sich das Unternehmen vollständig den Möglichkeiten der digitalen Business-Welt widmen kann, müssen die kulturellen, methodischen und technischen Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Doch niemand verlangt, dass Sie alles auf einmal bewältigen.

Starten Sie mit einem unkritischen Projekt! Entdecken Sie digitale Möglichkeiten, indem sie bestehende Produkte durch digitale Angebote wie Service-Apps ergänzen oder einzelne Schnittstellen, etwa im Angebotsprozess, auf digitale Prozesse umstellen.

Setzen Sie dabei die Messlatte nicht zu hoch und starten Sie mit einem Team, das zumindest im Kern an einem gemeinsamen Standort sitzt. Virtuelle Teamarbeit können Sie dann im zweiten Schritt erproben.

2. Lassen Sie Fehler zu

In Firmen mit etablierten Zuständigkeiten und Prozessen bewegen sich viele Mitarbeiter in bekannten und sicheren Terrains, in denen Fehler möglichst vermieden werden. Viele verlassen diese Komfortzone nur ungern, auch aus Angst davor, ihren Schadensfreiheitsrabatt zu verlieren.

Bei der digitalen Transformation lohnt sich ein Blick auf Start-ups. Als Gründer geht man das Risiko ein, dass es am Anfang nicht so „flutscht“. Mit dem Etablieren einer positiven Fehlerkultur öffnen sich auch in alteingesessenen Unternehmen neue Möglichkeiten für agile Formen der Zusammenarbeit und digitale Produkte. Dabei geht es darum, Fehler in Kauf zu nehmen und sie als Basis für eine kontinuierliche Verbesserung zu betrachten.

3. Bewahren Sie Bewährtes und integrieren Sie Neues

Zwar greift die Digitalisierung in alle Leistungsprozesse des Unternehmens ein, doch nicht alle Aktivitäten tragen gleichermaßen zur digitalen Wertschöpfungskette bei. So ist die Entwicklung neuer digitaler Produkte besonders stark betroffen. Effizienz und Effektivität werden hier durch agiles Projektmanagement garantiert: Gemäß dem agilen Prinzip setzt man die wichtigsten Features zuerst um, erstellt Runde um Runde regelmäßig produktiv einsetzbare sowie getestete Zwischenstände und nähert sich so dem finalen Produkt.

Die angrenzenden Bereiche arbeiten weiterhin klassisch. Worauf es ankommt, ist eine klare bereichsübergreifende Kommunikation, die nach jedem Sprint sicherstellt, dass Zwischenstände bekannt sind und Änderungsbedarfe kontinuierlich einfließen.

4. Lassen Sie sich an die Hand nehmen

Bei der digitalen Transformation werden nicht nur Geschäftsprozesse umgestaltet, auch die Zusammenarbeit in Projekten verändert sich. Agile Methoden halten Einzug, fordern Selbstverantwortung und Selbstdisziplin und setzen einen kooperativen Führungsstil voraus – für viele Unternehmen Neuland.

Lässt man sich bei der digitalen Transformation durch einen Projektmanagement-Coach mit Digital-DNA begleiten, vermittelt dies die nötige Sicherheit, um das Neue zu akzeptieren. So fällt es leichter, die eigenen Denk- und Verhaltensweisen an die neuen Arbeitsbedingungen anzupassen. Der Coach unterstützt hands-on bei der Projektarbeit und achtet darauf, dass die Beteiligten beim Einüben der neuen Rollen und Prozesse nicht verunglücken – auf allen Ebenen des Unternehmens.

5. Verankern Sie die Digitalisierung in der Strategie

Digitale Transformation kann nicht einfach mal nebenbei erledigt werden – sie ist eine Innovationswelle, die durch Unternehmen schwappt und, einmal begonnen, nicht wieder aufhört. Sie braucht die volle Aufmerksamkeit der Chefetage; alle Betroffenen müssen sich auf ein gemeinsames Ziel ausrichten.

Wichtige Instrumente hierfür sind ein klar kommuniziertes Leitmotiv und ein Verankern der Digitalisierung in der Unternehmensstrategie. Unternehmen müssen das Projektportfolio an den strategischen Vorgaben ausrichten. Nur so kann man dem Thema das notwendige Gewicht verleihen und die für geplante Digitalisierungsprojekte erforderlichen Ressourcen in angemessenem Maß bereitstellen.

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