Vorstellungsgespräch So fies fragen Deutschlands Personaler

Warum fliegt ein Segelflugzeug? Was ist die größte Erfindung der letzten zehn Jahre? Manche Führungskräfte lieben es, beim Vorstellungsgespräch die Bewerber in die Enge zu treiben. Das Bewertungsportal Glassdoor hat die zehn gemeinsten Fragen gesammelt.

„Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“

„Was war in Ihrem letzten Job Ihr größter Erfolg?“

„Was sind Ihre Schwächen?“

Erfährt man mit solchen Standardfragen wirklich etwas über sein Gegenüber? Wohl kaum. Schließlich kann man sie in jedem Ratgeber nachlesen, der Bewerber erwartet sie, überlegt sich, was sein Gegenüber wohl hören will: „Meine größte Schwäche? Ungeduld!“ Ja klar.

Um nicht in einen komatösen Tiefschlaf zu verfallen, lassen sich gerade Personaler großer Unternehmen, die täglich mehrere Vorstellungsgespräche führen, Fragen einfallen, auf die man sich kaum vorbereiten kann, Denkaufgaben, bei denen einige Bewerber nervös werden, andere aber ihre Kreativität und Spontanität zeigen können.

Manche Fragen sind absurd, andere aber aufschlussreich: Wie reagiert der Bewerber, wenn er eine Antwort nicht kennt? Wie leitet er eine Lösung her? Stellt er sich der Aufgabe oder kapituliert er gleich?

Die Job-Plattform Glassdoor, auf der Mitglieder Informationen über Arbeitgeber einstellen können, hat solche Fragen gesammelt – und die schwierigsten ausgewählt.

 

Bildergalerie: So fies fragen Deutschlands Personaler

5 Kommentare
  • Andreas Scheuermann 25. April 2015 08:18

    Fachlich ist das einfach nur Unsinn.
    Wer als Personaler so einen Klamauk veranstaltet, versteht nichts von seinem Job.

  • Hans-Thilo Sommer 22. April 2015 21:24

    vielleicht vergessen die Unternehmensvertreter manchmal, dass auch sie sich bei den Bewerbern „bewerben“. Sollten also in einem Vorstellungsgespräch Fragen gestellt werden, die euch nicht passen, könnt Ihr auch entscheiden, dort nicht arbeiten zu wollen.
    Eventuell könnt Ihr aus diesen Fragen auch Rückschlüsse auf die Unternehmenskultur ziehen und ob dies auch eure Kultur werden soll.

  • Joe 22. April 2015 15:10

    Diese Fragen kann man sich nur trauen zu stellen, weil der Arbeitsmarkt künstlich so gehalten wird, dass immer ein Angebotsmangel herrscht. Selbstverständlich ist dies nicht wirklich der Fall, aber das wird von den Medien so verkauft.

    Beweise?

    – Anzeigen sind gefaked, man bewirbt sich auf Stellen, wo man vor einer Woche eine Absage bekommen hatte, weil man sich für einen anderen Bewerber entschieden hatte.
    – Knapp 4 Millionen Arbeitslose, davon einige Hunderttausend gut ausgebildete Fachkräfte, die händeringend gesucht werden.
    – Reallöhne stagnieren

    Der Grund warum ich mich nach der Ausbildung selbstständig gemacht habe? Dumme Personaler, die kein Interesse am Menschen hatten, oder am Fachwissen, sondern nur daran ihre pseudointellektuellen Fragen zu stellen und einen damit aus der Ruhe zu bringen. Wenn bei Damiler oder SAP solche Fragen gestellt werden- ok, aber beim kleinen Mittelständler?? Nein danke!

  • Heiko 22. April 2015 14:10

    Bewerbungsgespräche sind eine prima Möglichkeit herauszufinden, wie gut ein Bewerber Bewerbungsgespräche führen kann. Sollte man also einen kreativen Vollzeitbewerbungsgesprächsführer suchen, kann man über besonders kreative Fragen den Besten herausfiltern.

  • Stephan 22. April 2015 13:28

    Coole Fragen:-)

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