Management Warum Sie als Unternehmer ins Internet müssen

Spätestens in 5 Jahren wird kaum mehr ein Bürger in Deutschland ohne Internetanschluss sein. Aber warum erkennen Mittelständler diese großartige Chance nicht, fragt sich impulse-Blogger Matthias Schultze. Der Malermeister ist in den sozialen Medien erfolgreich – in seinem Post erklärt er, wie.

Social Media? Verzweifelt der Mittelstand an seiner Selbst oder der Ständigkeit?
Deutschland entwickelt sich weiterhin prächtig und unsere Wirtschaft brummt. Der Mittelstand als tragende Säule der deutschen Wirtschaft wird in den nächsten Jahren viele Hürden meistern müssen, und wer als UnternehmerIn weiterkommen und davon profitieren will, muss sich zeigen. Social-Media-Marketing ist einer der wichtigen Punkte, um die es geht. Unternehmenskommunikation HEUTE geht auch digital und ich zeige Ihnen, warum das so ist. Nehmen Sie sich Zeit und lesen Sie hier meine ganz persönliche Geschichte und warum ich es mir als Handwerksunternehmer nicht mehr leisten kann, darauf zu verzichten.

Neue Wege – Sie sollten dahin gehen, wo Ihre Kunden sind und nicht umgekehrt
In Deutschland sind immer mehr Menschen online. Mittlerweile nutzen 75 Prozent der Bevölkerung das Internet und davon ist bei den Personen unter 30 Jahren fast jeder und bei den Senioren bereits schon jeder Vierte online. Der Trend geht weiter und spätestens in 5 Jahren wird kein Bürger mehr ohne Anschluss sein. Hinzu kommt, dass die mobile Nutzung des Internets rasant zulegt. Entspannt am Smartphone Infos zu bekommen und sich Anbieter für Produkte und Dienstleistungen zu suchen, ist einfacher als jemals zuvor. Aber warum wird diese großartige Chance vom Mittelstand nicht erkannt? Wer diesen Zug verpasst, wird sich dem Wettbewerb schon bald nicht mehr stellen können.

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Unternehmen müssen sich ändern – Wachstum kann weh tun
Sehr früh habe ich mich als Unternehmer mit dem Thema Internet beschäftigt. Bereits 1997 habe ich mir die Frage gestellt „Welchen Nutzen kann mir das Internet bieten, um mich als Handwerker vom Markt abzuheben?“. Die Antwort konnte ich mir selber geben. Sichtbarkeit war das Zauberwort und so wurde 1999 die erste Internetseite realisiert. Eine ständige Weiterentwicklung der Technik und die Möglichkeiten des Web2.0 haben die Anwendungen und den Nutzen für alle wesentlich erleichtert.


Bildergalerie: Praxisbeispiel – Zeigen Sie sich im Internet!


Nun, ich wurde oft belächelt und verspottet, doch heute ist es anders. Heute gewinnen wir viele, neue Kunden über unser umfangreiches Internetmarketing und es sichert uns den Fortbestand unseres Unternehmens, nachhaltig. Und das ist noch nicht alles! Wir haben es geschafft dem Fachkräftemangel die Stirn zu zeigen, unsere Marke viel stärker in unserem Wirkungskreis zu platzieren und Reichweite erzeugt. Über uns wird gesprochen, wir werden sehr stark wahrgenommen und die Umsätze steigen. In einem Markt mit vielen Angeboten ist das die richtige Entscheidung gewesen.

Das waren anfänglich meine Ziele für Social Media Marketing

  • Authentische Kommunikation mit dem Kunden 2.0
  • Bindungen & Kaufkraft schaffen
  • Image erzeugen, Marke HEYSE stark verankern
  • Interessen wecken
  • Arbeitsplätze sichern
  • Fachkräfte von Morgen finden & binden
  • Mitarbeiter zu noch wichtigeren Bausteinen machen
  • Den Blick „hinter die Kulisse“ schaffen
  • bidirektionale Kommunikation in Gang setzen
  • Neue Kundenkreise erschließen
  • Geld verdienen

Führen, nicht folgen! Warum nutzen wir Social Media?
Ein wichtiger Bestandteil unserer Kommunikationsstrategie im Unternehmen ist der Dialog2.0. Die Nutzung von Social Media unterstreicht unsere Bereitschaft zum offenen Dialog als Grundbedürfnis zum Kunden und Neukunden. Gegenüber den Ablehnungen, die zurzeit von vielen Unternehmen in Bezug auf diese Handlungsmöglichkeiten bestehen, haben wir erkannt, diese Chancen und Risiken für uns erfolgreich zu nutzen und umzusetzen. Diese Kommunikationsstrategie wird ein entscheidender Faktor der Zukunft sein – Führen, nicht folgen!

Anfragen, Aufträge, Arbeitsplatzsicherung, Zukunftsplanung – alles geht viel leichter
Täglich bekommen wir zwischen 2 und 5 Anfragen. Aufträge werden so generiert und unterschrieben, Arbeitsplätze & Existenzen gesichert.

Immer mehr Kunden informieren sich im Internet – Wir zeigen uns!

  • Die Social Medias sind die ideale Plattform, um mit Menschen zu kommunizieren
  • Austausch, Mehrwerte & Transparenz werden so authentisch transportiert und es beginnt eine Unterhaltung
  • Meinungsbilder & Gespräche entstehen, Weiterempfehlungen, Tipps & Tricks bekommen einen noch höheren Wert und eine Fangruppe baut sich auf
  • Der sogenannte zzgl. Vertrieb

Erfolgsfaktoren für den richtigen Einstieg in Social Media / Internetmarketing
Der erste und wichtigste Teil der Social-Media-Arbeit wurde bei uns weitab der Technik erstellt. Es war der Kopf, in dem es KLICK machte. Mit unseren Onlineaktivitäten präsentieren wir uns heute einer sehr breiten Masse an potentiellen Interessenten und Kommunikatoren. Wir nennen das den Kunden2.0 und das ist ein wundervoller Touchpoint. Der größte Erfolgsfaktor ist und bleibt aber der Kopf, der dahinter steckt und somit der Mensch, der es versteht den Vorsprung zu nutzen und zu Führen.

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Zeit, und hoffe, Sie ein wenig inspiriert zu haben. Nutzen Sie diesen entscheidenden Vorteil für Ihr Business und zeigen Sie, was in Ihnen, Ihren Mitarbeitern und vor allem in Ihrem Unternehmen steckt. Ihre Kunden werden es Ihnen danken. Versprochen!

Ihr Matthias Schultze

 

 

 

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1 Kommentar
  • Marco Kindermann Consulting 4. August 2014 09:33

    Sehr toller und lesenswerter Artikel. Herr Schultze trifft den Nagel auf den Kopf und spricht mir aus der Seele. Die Unternehmen müssen endlich einsehen, dass die Kundenkommunikation keine Einbahnstraße mehr ist!

    Wichtig dabei ist es authentisch zu bleiben und auf die Kundenbedürfnisse einzugehen. Das Potential ist da, die Unternehmen müssen jetzt aktiver werden und mit dem Trend gehen. Sie müssen da stattfinden, wo ihre Kunden sind und nicht umgekehrt.

    Diese Idee und Strategie möchte ich ebenfalls weiter nach vorne bringen und die Firmeninhaber zum nachdenken anregen. Die Großen machen es doch erfolgreich vor, wieso sollte es nicht auch bei dem regionalen Unternehmen um die Ecke funktionieren.

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