Nikolaus Förster 1888 km und 10 Sätze, die im Kopf bleiben

Kennen Sie das? So schnell zu reisen, dass man zwar auf dem letzten Drücker gerade noch rechtzeitig einen neuen Ort erreicht, aber eigentlich noch gar nicht angekommen ist? Mir zumindest ging es in der vergangenen Woche so, als wir auf der impulse-Deutschlandtour in fünf Tagen 1888,9 Kilometer zurücklegten.

P1120870

Anzeige

Fünf Tage lang ging alles gut (außer dass wir bei der ersten Station keinen Bus hatten…), am Freitagnachmittag gerieten wir aber doch noch in den obligatorischen Feierabendstau – und kamen mit einer halben Stunde Verspätung zu unserer letzten Station. Samstagmorgen schossen wir noch ein paar Fotos in Aachen, brachten – zum Erstaunen der Passanten – ein bisschen Farbe ins Grau…

Foto AC

… am Samstaganchmittag schließlich waren wir wieder zurück in Hamburg, müde, aber voller Ideen.

Was also bleibt nach fast 1900 Kilometern? Viele neue Kontakte und wertvolle Eindrücke, ein paar Lehren, die wir auch auf uns übertragen können, und zehn Sätze, die in Erinnerung bleiben.

Michael Hoinkis, Süßwarenfabrik Rudolf Hoinkis, Görlitz:

„Am Steuerzahlen ist noch kein Unternehmer zugrunde gegangen, wohl aber an Schulden.“

Rolf Heinemann, Gesellschafter, Robotron, Dresden:

„Ich war schon immer stolz darauf, dass ich alle Berater rausschmeiße.“

Micaela Schönherr, Geschäftsführerin, Niles-Simmons, Chemnitz:

„Bei Verträgen lieber drei Tage länger verhandeln, als bestimmte Risiken in Kauf zu nehmen.“

Manfred Schubach, Gesellschafter, Präzisionsoptik Gera:

„Wir lassen uns nicht kaufen!“

Holger Raithel, geschäftsführender Gesellschafter, Kahla Porzellan:

„Egal wie hart die Branche ist, man kann obsiegen!“

Nicole Stolz, Rotstoff, Gotha:

„Ich will in die Nische!“

Teja Habbishaw, Inhaber, Teppichmanufaktur Habbishaw, Homberg-Rückersfeld:

„Wenn man etwas mit Herzblut macht, funktioniert es auch!“

Christin Roth-Jäger, Geschäftsleitung, Roth-Industries, Dautphetal:

„Ein guter Unternehmer schafft es, Mitarbeiter für ein gemeinsames Ziel zu begeistern.“

William Verpoorten, geschäftsführender Gesellschafter, Verpoorten, Bonn

„Lieber der Goldfisch in der Nische als der verhungerte Hering!“

Michael Hammers, Michael Hammers Studios, Aachen

„Man kann es immer auch anders herum machen!“

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.