Nikolaus Förster „Für alle, die etwas unternehmen“

Wahrscheinlich kennen Sie dies ja auch: Immer mal wieder schaut man sich – mit etwas Distanz – seine eigene Marke an. Und kommt irgendwann zum Schluss, dass mal wieder Zeit für eine Veränderung wäre. So auch bei uns.

Seit dem Management-Buy-out vor zwei Jahren haben wir uns quasi neu erfunden, ein ganz neues Unternehmen aufgebaut. Aber auch im Heft gibt es zahlreiche Neuerungen: Wir haben uns für höherwertiges Papier entschieden, das Layout und das Cover modernisiert, die Ressorts neu zugeschnitten und unseren Netzwerkteil ausgebaut. Und jetzt – zum Jahresbeginn – ändern wir auch die Unterzeile. Ab der nächsten Ausgabe, die wir diese Woche belichten und die nächste Woche erscheint, heißt es unter dem Logo „impulse“ nicht mehr „Das Unternehmer-Magazin“, sondern „Für alle, die etwas unternehmen“.

impulse Cover von 1980 bis 2014

impulse Cover von 1980 bis 2014

Wer bei uns im Industriehof auf die Cover-Wand mit sämtlichen Ausgaben seit 1980 blickt, sieht, dass wir nicht die ersten sind, die sich für eine neue Formulierungen entscheiden. Es ist – in 35 Jahren – die zehnte Veränderung. Hier ein Überblick über die Wortschöpfungen der Vorgänger:

  • „Das Magazin für die Wirtschaft“ (ab 09/1980)
  • „Das Magazin für unternehmerischen Erfolg“ (ab 11/1982)
  • „Das Magazin der Wirtschaft“ (ab 07/1993)
  • „Für Unternehmer“ (ab 03/1994)
  • „Für wirtschaftlichen Erfolg“ (ab 09/1996)
  • „Das Unternehmermagazin“(ab 03/1998)
  • „Das Unternehmer Magazin“ (ab 11/2008)
  • „Das Unternehmer-Magazin“ (ab 08/2009)
  • „Das Magazin für Unternehmer“ (ab 07/2011)
  • „Das Unternehmer-Magazin“ (ab 02/2013)
  • „Für alle, die etwas unternehmen“ (ab 02/2015)

Warum also ändern wir die Unterzeile? Zum einen klingt die Formulierung sehr viel aktiver, zugleich aber auch leichter, anders als der schwergewichtige Begriff des „Unternehmers“. Gerade für Selbstständige und kleinere Unternehmer, die sich häufig gar nicht als „Unternehmer“ bezeichnen, sondern als Architekt, Coach, Berater, Freelancer etc.., mag diese Umschreibung attraktiver erscheinen. Vielleicht machen wir es ihnen auf diese Weise leichter, sich mit dem Titel auseinanderzusetzen. Am Kern unserer Marke ändert dies nichts: Während das Gros der Wirtschaftspresse für Angestellte produziert wird, recherchieren wir für die Chefs und Entscheider – ob Einzelkämpfer oder Mittelständler.

Ein zweiter Grund für die neue Formulierung betrifft den Begriff des „Magazins“, den wir auf dem Cover weglassen. Natürlich ist impulse auch weiterhin ein Magazin. Aber es ist mehr als das. Nicht ohne Grund habe ich vor zwei Jahren im Handelsregister eingetragen, Gegenstand des neuen Unternehmens seien „Dienstleistungen für Unternehmer“. Unser Ziel ist es, unternehmerisch denkende Menschen mit Tipps, inspirierenden Ideen und wertvollen Kontakten zu versorgen – und zwar auf allen Kanälen, nicht nur mit einem Magazin. Das gedruckte Monatsmagazin ist für uns ein äußerst wichtiger Kanal, mehr aber auch nicht. Immer wichtiger werden unsere digitalen Angebote (Digitalausgabe fürs iPad oder Smartphone, Newsletter). Und ein dritter wichtiger Kanal ist der persönliche Austausch, den wir ermöglichen: Wer impulse-Mitglied ist, hat auch Zugang zu den Netzwerktreffen, die wir regelmäßig organisieren (Ende Januar sind wir bei Fielmann, im Februar im Circus Sarrasani zum Thema Change Management, dann bei Seidensticker etc., siehe www.impulse.de/ontour). Auch so lassen sich Impulse vermitteln. Ich bin gespannt, welche Reaktionen es auf die neue Zeile gibt – und halte Sie gerne auf dem Laufenden.

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