Nikolaus Förster „Ich habe nichts studiert – außer das Leben“

Geschafft. Fast 1000 Kilometer haben wir mit unserem impulse-Bus zurückgelegt: in fünf Tagen von Görlitz an der Grenze zu Polen bis Aachen, Deutschlands westlichster Stadt. Abends wollten wir zum Abschluss ein Foto an der Grenze machen, fanden aber dort, wo Belgien beginnt, nur noch verlassene Zollhäuschen…

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… und einen unscheinbaren Grenzstein in einem Waldstück…

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10 Firmen in 5 Tagen: Es ist phantastisch, was für eine Vielfalt man erlebt, was für Unternehmer man kennenlernt – und welche Ideen man mitnimmt. In Gotha trafen wir ein Unternehmerpaar, das gerade dabei ist, ihr Modegeschäft Rotstoff (http://www.rotstoff.de/) auf eine neue Zielgruppe zuzuschneiden…

IMG_6635[1] In der hessischen Webmanufaktur Teja Habbishaw (https://www.habbishaw.de/ – Foto unten) sahen wir, wie es gelingen kann, Ideen aus anderen Branchen auf ein traditionelles Handwerk anzuwenden und dies  mit intelligentem Marketing zu verknüpfen.

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Bei Roth Industries (http://www.roth-industries.de; Foto unten) – einem Familienunternehmen im sogenannten „hessischen Hinterland“ mit inzwischen 1100 Mitarbeitern, das sich auf Haustechnik spezialisiert hat – beschäftigten wir uns mit der Frage, was notwendig ist, damit eine Firma wächst…

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Am letzten Tag der Ost-West-Tour überquerten wir schließlich den Rhein. Gestartet in Görlitz an der Neiße, wo noch vor 25 Jahren der Sozialismus gepredigt wurde, waren wir im Herzen des Rheinischen Kapitalismus angelangt…

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… und lernten in Bonn, was es für das Marketing und die Positionierung bedeutet, wenn Marke, Firma und Inhaber den gleichen Namen tragen: so wie beim Eierlikörhersteller William Verpoorten (Foto unten; http://www.verpoorten.de/).

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Und der Künstler und Schmied, Querdenker und Netzwerker Michael Hammers (Foto unten; siehe http://www.michaelhammers.com/ und http://www.schmiedeaachen.de/) führte uns zum Schluss noch einmal – erzählerisch – in eine andere Welt: in die Grabeskirche nach Jerusalem und das Archiv der Metropolitan Opera in New York, in einen Kuhstall in Mausbach Krewinkel und das Labor eines Nobelpreisträgers in Paris. Er rief uns in Erinnerung, was alles möglich wird, wenn Kreativität, Mut und Lust auf Kommunikation zusammenkommen. „Ich kann Kölsch, ich kann Öcher Platt, ich kann Krewinkler Platt – und etwas Englisch“, sagte er. Und: „Ich habe nichts studiert – außer das Leben.“

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Wahrscheinlich war das der perfekte Abschluss für unsere Tour: Nach all den Begegnungen mit faszinierenden Menschen und Ideen (die wir in den nächsten impulse-Heften ausführlich aufgreifen werden) schweiften die Gedanken in die Ferne. Und doch spürte ich die Wärme des Feuers und, als ich selbst einmal Hand anlegen durfte, das Gewicht des kiloschweren Schmiedehammers.

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Diagnose nach einer Woche Deutschlandtour: inspiriert und geerdet.

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