Nikolaus Förster Was kann sofort weg?

Immerhin: Das Zimmer meiner Assistentin sieht schon besser aus, einige Stapel sind verschwunden, neue Ablagefächer stehen auf dem Schreibtisch. Sie hat das Buch „Gettings Things Done“ von David Allen gelesen (so wie in impulse empfohlen… ein Klassiker des Zeitmanagements), und auch ich bin fest entschlossen nachzuziehen. Das Prinzip ist simpel: Alles, was auf einen einstürzt (Mails, Briefe, etc.), wird zentral gesammelt. Dann muss entschieden werden: Was kann sofort weg? (ab in den Müll) Was kann in weniger als zwei Minuten erledigt werden? (sofort erledigen) Was ist Referenzmaterial? (ins „Archiv“) Was ist zurzeit nicht so wichtig? (ins Fach „vielleicht/irgendwann“). Der Rest erfordert eine direkte Handlung – kommt zur Wiedervorlage in eine Terminmappe, wenn sich eine konkrete Zeit oder Frist angeben lässt. Oder es wird delegiert und notiert, bis wann die Aufgabe erledigt werden soll („Warten auf“). Dann gibt es noch Projektmappen, Listen mit „nächsten Schritten“ und einiges mehr…. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich recht simpel. Denke ich. Hoffe ich. Bis Anfang der Woche, so der Plan, ist mein Büro nicht mehr wiederzuerkennen…

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