19.02.2010

Fahnung nach Schwarzgeld: Wie Europa Steuersünder jagt

Von: David Böcking
Fahnder erhöhen den Druck auf Steuersünder
Zoom Fahnder erhöhen den Druck auf Steuersünder
© Getty Images
Die einen probieren es mit Amnestien, andere mit Strafsteuern oder gestohlenen Daten. Ob Deutschland, Frankreich oder Italien - europaweit ist das Jagdfieber auf der Suche nach illegalem Geld oder Milliarden in Steueroasen ausgebrochen. Wir zeigen, wie einzelne Länder vorgehen.

Innerhalb Europas wird Steuerhinterziehung schwieriger. Im Januar verabschiedeten die EU-Finanzminister einstimmig ein Gesetz, wonach Forderungen des Fiskus auch über Ländergrenzen hinweg eingetrieben werden können.

Bereits seit fünf Jahren gilt zudem die grenzüberschreitende Zinsbesteuerung: Bis auf Österreich, Belgien und Luxemburg melden alle EU-Länder Zinserträge von Ausländern einmal jährlich an deren Heimatländer.

Doch nicht nur auf europäischer Ebene nimmt der Druck auf Trickser zu. Immer mehr Länder versuchen auf eigene Faust, entgangene Steuerzahlungen zurückzubekommmen. Ein Überblick:

Deutschlands erprobter Trick

Sarkozys Hammersteuer

Deal für britische Ärzte

Datenhunger der Niederlande

Österreichs kritische Zweitnutzer

Italiens Steuer-Schutzschild

Griechenland Zettelsammler

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