• Bundesregierung entschärft Insolvenzrecht

    In diesem Jahr mussten bisher zwar weniger Unternehmen Insolvenz anmelden als 2011. Der Trend könnte sich angesichts der Rezession im Euroraum aber bald umkehren, fürchten Insolvenzverwalter. Überschuldete Unternehmen haben jetzt jedoch unerwartet Hilfe vom Gesetzgeber bekommen.

    Überschuldete Unternehmen haben unerwartet Hilfe vom Gesetzgeber bekommen. So können vor der Insolvenz stehende Unternehmen auch künftig weiter arbeiten, wenn ihnen ein Wirtschaftsprüfer eine „positive Fortführungsprognose“ trotz hoher bilanzieller Schulden ausstellt. Wie impulse in der neuen Dezember-Ausgabe berichtet, hat die Bundesregierung im November diese bislang bis Ende 2013 geltende Regelung jetzt überraschend vollkommen entfristet.

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    Damit ist die Rückkehr zum „harten Überschuldungsbegriff“, die eine Insolvenzwelle ausgelöst hätte, vom Tisch. „Das ist nur konsequent“, erläutert der Bonner Insolvenzrechts-Experte Hans Haarmeyer, denn schließlich werde es „noch Jahre dauern, bis die Folgen der Finanzkrise gemeistert sind“.

    Aus dem Magazin
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    • Quelle: impulse
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