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Von: Thoralf Schwanitz
05.02.2010

Die zehn wichtigsten Urteile im Januar 2010


10. Diskriminierung im Jobgespräch hochriskant

Wer Bewerber mit Fragen zu möglichen Behinderungen ausforscht, riskiert Strafzahlungen (BAG, Az.: 8 AZR 670/08).

Das sagen die Richter: Einen Bewerber wegen der Annahme einer Behinderung zu benachteiligen verbietet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Der Beklagte hatte den Bewerber im Jobgespräch etwa gefragt, ob er psychiatrisch oder psychotherapeutisch behandelt werde. Der Bewerber bekam die Stelle nicht. Mit seiner Klage begehrte er Entschädigung. Der Argumentation des Landesarbeitsgerichts, der Beklagte habe mit seinen Fragen nur auf das Vorliegen einer Krankheit und nicht einer Behinderung gezielt, ist das BAG nicht gefolgt. Vor dem Landesarbeitsgericht wird neu verhandelt.

2. Zweitfirmenwagen und Fahrtenbuch gehen gut zusammen

3. Zeit ist Geld - und manchmal ist weniger Zeit mehr Geld

4. Neunzehn Prozent auf alles - außer auf falsches Versprechen

5. Bei Beschwerden über fiese Patente bitte dort entlang

6. Kein Steuerbonus für Direktmarketing mit Serienbriefen

7. Rentenkasse bekommt keine Beiträge für Bußgeldzahlung

8. Scheiden und den Falschen verklagen - das tut weh

9. So ein Chevy Van ist schon geräumig - aber kein Büro

10. Diskriminierung im Jobgespräch hochriskant

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