Steuerfreibetrag für Gesundheitsförderung Wie Sie Mitarbeiter fit machen und Steuern sparen

Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, die Sportschuhe anzuziehen und sich fit zu halten, indem Sie Ihnen Fitnesskurse bezahlen. Das lohnt sich auch für Arbeitgeber - dank dem Steuerfreibetrag für Gesundheitsförderung.

Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, die Sportschuhe anzuziehen und sich fit zu halten, indem Sie Ihnen Fitnesskurse bezahlen. Das lohnt sich auch für Arbeitgeber - dank dem Steuerfreibetrag für Gesundheitsförderung.© tothekop79 / Fotolia.com

Sport sorgt nicht nur dafür, dass Mitarbeiter gesund bleiben - dank dem Steuerfreibetrag für Gesundheitsförderung können Unternehmer auch Steuern sparen, wenn sie die Kosten für die Kurse übernehmen.

Der Fiskus fördert die Gesundheit der Mitarbeiter – vorausgesetzt, der Chef übernimmt die Kosten für die Kurse zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn. „Dann kann ein Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr in die Gesundheitsförderung investieren, ohne dass Lohnsteuer anfällt“, erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Eine bloße Umwandlung des Gehalts akzeptiert das Finanzamt nicht.

Der Steuerfreibetrag für die Gesundheitsförderung gilt auch nicht für allgemeine Mitgliedsbeiträge in einem Sportverein oder Fitnessstudio. Der Fiskus erkennt nur Kurse an, die hinsichtlich ihrer Qualität und Zweckbindung den Anforderungen des Sozialgesetzbuches entsprechenden. Das können etwa Rückenkurse, Kurse zur Rauchentwöhnung, Ernährungsberatung oder Stressbewältigung sein. „Viele Kursangebote erfüllen die Voraussetzungen und werden gefördert“, sagt Klocke.

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Auch ein steuerfreier Zuschuss ist möglich

Dennoch sei es ratsam, vorher beim Kursanbieter abzuklären, ob der Kurs als sogenannte Primärprävention im Sinne des Sozialgesetzbuches eingestuft wird. Der Arbeitgeber könne zu bestimmten Kursen auch einen steuerfreien Zuschuss leisten. Denkbar ist dies beispielsweise bei Yoga-Kursen.

Klocke gibt noch einen Tipp: Überlässt der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern betriebseigene Sportplätze, so fällt für die Nutzung ebenfalls keine Lohnsteuer beim Arbeitnehmer an. Die Sportplätze müssen allerdings der gesamten Belegschaft offen stehen.

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