Für Unternehmen ist sie das Horrorszenario schlechthin: die Insolvenz. Doch Zahlungsunfähigkeit bedeutet nicht unbedingt das Ende einer Firma - einige Betriebe machten nach der Pleite erfolgreich weiter.
Herlitz: Binnen vier Monaten saniert
Der Schreibwarenhersteller ist das Musterbeispiel für eine gelungene Insolvenz: 2002 drückte die Schuldenlast die Berliner Traditionsfirma in die Pleite. Doch damit begann nicht das Ende, sondern ein Neuanfang. Der Insolvenzverwalter Peter Leonhardt verhandelte mit Gläubigern, kürzte Gehälter - entließ aber fast keine Mitarbeiter. Nach vier Monaten war Herlitz saniert und fand neue Investoren.
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