Es ist das vermutlich komplizierteste Projekt, das die Bundesregierung in diesem Herbst anpacken will: ein Konzept dafür, welche Energie Deutschland in Zukunft versorgt. Am 27. August sollen die Daten vorliegen, bereits einen Monat später soll die Entscheidung fallen. Klar ist dabei nur das Ziel: Die Energieversorgung soll sauberer werden., deutscher Strom Jahr 2050 zu 100 Prozent erneuerbar sein. Zugleich muss Energie für den Industriestandort sicher und bezahlbar bleiben. Doch was der beste Weg zu diesem Ziel ist, darüber wird heftig gestritten: Atomausstieg oder längere Laufzeiten? Neue Kohlekraftwerke oder Neubaustopp? Und wie teuer dürfen erneuerbare Energien werden?
Die Financial Times Deutschland (FTD) legt bereits jetzt ein Konzept für die Stromversorgung der Zukunft vor. Schließlich wird Elektrizität im Energiemix mit Wärme und Öl immer wichtiger, weil die Nachfrage steigen wird. Zudem bietet sich eine große Chance für den Umbau: Zwei Drittel des konventionellen Kraftwerksparks geht bald vom Netz. Die Frage ist, wie diese Stromlücke gefüllt wird. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat für die FTD zwei Szenarien bis 2040 berechnet: eins mit, eins ohne längere Atomlaufzeiten. Ein Ergebnis: Wer die Laufzeiten verlängert, kann auf neue Kohlekraftwerke verzichten. Welche Handlungsempfehlungen sich daraus ergeben, lesen Sie im Fünf-Punkte-Plan.
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