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16.11.2010

Fusion Scania-MAN: Piëchs Brummiplan mit sieben Köpfen

Von: Heimo Fischer, Margret Hucko
Unberechenbar: VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch
Unberechenbar: VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch
© dpa
Der ersehnte Lkw-Konzern des VW-Patriarchen ist bislang Theorie. Besonders die Entwicklung umweltfreundlicher Hybridantriebe macht aber eine engere Kooperation von MAN und Scania erforderlich. Nun wird Tempo gemacht - wenn alle Beteiligten mitspielen.

Ferdinand Piëch bringt Tempo in das schwerfällige Lkw-Geschäft. Der VW-Aufsichtsratschef schmiedet Pläne für die Trucksparte seines Konzerns. Ein Szenario sieht vor, dass die VW-Tochter Scania den deutschen MAN-Konzern schluckt, an dem die Wolfsburger 30 Prozent halten.

Noch ist offen, wie ernst dieser Vorschlag gemeint ist. "Möglicherweise soll Druck aufgebaut werden, um die Zusammenarbeit voranzutreiben", sagt Frank Schwope, Analyst der Nord/LB. Mit einer Kooperation, die diesen Namen verdient, zögern MAN und Scania bislang. Zu groß ist die Furcht, im Spiel um Macht und Größe aus der Kurve zu fliegen. Aus diesem Grund bringen sich die Mitspieler schon jetzt in Stellung. Sie alle wollen die Lastwagenfusion nach ihren Vorstellungen lenken und beginnen deshalb, im Hintergrund die Fäden zu ziehen.

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