Zur Merckle-Unternehmensgruppe gehören klangvolle Namen, darunter der Generikahersteller Ratiopharm. Unternehmersohn Ludwig Merckle muss sich auf Druck der Banken von einigen wichtigen Beteiligungen trennen, die Merckle-Familie ist hoch verschuldet.
Firmengründer Adolf Merckle hatte sich mit Optionen auf die Volkswagen-Aktie verspekuliert. Er hatte auf einen fallenden VW-Kurs gewettet, doch die Aktie stieg im Zuge des Übernahmekampfes mit Porsche. Merckles Milliarden-Verlust blieb dabei nicht auf sein Privatvermögen beschränkt, sondern drohte schließlich die gesamte Firmengruppe in den Abgrund zu ziehen.
Viele Monate sah es düster aus um das Imperium Merckles, der sich im Januar das Leben nahm. Doch in letzter Zeit produzierten einige der Firmen positive Nachrichten. Eine strebt sogar in Richtung Dax. Und vielleicht müssen nun doch nicht so viele Unternehmen verkauft werden, wie ursprünglich gedacht. Wie die Merckle-Firmen vorankommen:
Ratiopharm: Generikahersteller umschmeichelt Investoren
Heidelcement: Mit weniger Schulden in Richtung Dax
Kässbohrer: Pistenbullys bleiben Familiensache
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