Mit der Verlagerung der Produktion an ausländische Standorte lassen sich die Probleme in einer globalisierten Wirtschaft allein nicht lösen. "Auslandsproduktion ist kein Allheilmittel, sie kann höchstens eine Ergänzung sein", sagte der neue Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Thomas Lindner, gegenüber der aktuellen Ausgabe von impulse, die am 28. Oktober erscheint. Deutschland habe als Produktionsstandort dagegen eine nachhaltige Chance. Oft würden die Vorteile der hiesigen Infrastruktur mit ihrem Netzwerk aus Unternehmen und Zulieferern unterschätzt.
Die Produktion im Ausland könnten sich zudem viele mittlere Firmen auch nicht leisten. "Ein Unternehmen mit zum Beispiel 180 Mitarbeitern kann nicht überall präsent sein, wo es nötig ist. Kooperationen unter den deutschen Unternehmen wären sinnvoll und könnten da helfen", sagte Lindner. Allerdings sei dieser erfolgversprechende Ansatz den meist sehr eigenständigen Unternehmerpersönlichkeiten oft schwer zu vermitteln.
Gegen die Folgen eines Währungskrieges wie derzeit zwischen China und den USA können sich deutsche Unternehmen kaum schützen, befürchtet der VDMA-Präsident. "Selbst wenn Unternehmen noch so gute Produkte haben und versuchen, die Kosten niedrig zu halten, letztlich gibt es keinen Weg, um sich gegen Währungsverwerfungen zu schützen", so Lindner gegenüber impulse.
Vorabmeldung |
|
|---|---|
Den ganzen Artikel lesen Sie in der am Donnerstag erscheinenden impulse-Ausgabe 11/2010. |
© 1999 - 2012 impulse
Ihre Meinung
Versenden | Leserbrief | Druckversion | Zurück






















