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01.09.2011

Kooperationen bei E-Mobilität: Die Spannungsverhältnisse der Autoindustrie

Von: Marcell Haag

© AP
Siemens und Volvo entwickeln künftig gemeinsam Elektroautos. Deutsche Fahrzeughersteller wurden schon früher bei der Partnersuche fündig. Hier die Elektropartner von BMW, Daimler, VW und Opel.

Der Münchner Technologiekonzern Siemens und der schwedische Autobauer Volvo gehen eine Partnerschaft ein, um gemeinsam Elektroautos zu entwickeln. Das gab Siemens am Mittwoch bekannt. Antriebstechnik, Leistungselektronik und Ladetechnik sollen zunächst für den Volvo C30 Electric weiterentwickelt werden.

Für Siemens ist Volvo das Tor für den weiteren Ausbau der Elektromobilität: "Unser langfristiges Ziel ist es, Siemens mit Lösungen außerhalb und innerhalb der elektrischen Fahrzeuge als globalen Systemanbieter zu etablieren. Wir verstehen uns als umfassenden Wegbereiter der Elektromobilität", ließ Siegfried Russwurm, Siemens-Vorstandsmitglied und Vorsitzender der Industriesparte, mitteilen.

Dass Siemens mit dem vergleichsweise kleinen schwedischen Hersteller startet, der zum chinesischen Konzern Geely gehört, könnte auch daran liegen, dass die deutschen Hersteller bereits auf dem Markt der Elektromobilität aktiv sind. Volvo war noch auf der Suche. Auch der österreichische Zulieferer Magna galt als möglicher Partner. Nun wird es Siemens.

Es ist in diesem Jahr nicht die erste Partnerschaft, die Konzerne bei E-Autos eingehen. Die deutschen Automobilhersteller haben sich bereits mit Kooperationen eingedeckt oder entwickeln selbst. Ein Überblick.

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Quelle: ftd.de
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