Steuerexperten warnen vor einem enormen Verwaltungsaufwand für Unternehmen mit energieintensiver Produktion. Mit dem Ende Oktober gefundenen Kompromiss werden viele Vergünstigungen für das produzierende Gewerbe zurückgefahren, die 1998 mit der ökologischen Steuerreform eingeführt wurden.
Für die Unternehmen wird es nicht nur weitaus umständlicher, überhaupt noch in den Genuss von Steuervergünstigungen zu gelangen, schreibt impulse in der aktuellen Ausgabe, die am 25. November erscheint. Statt automatisch an ihren Stromlieferanten den ermäßigten Steuersatz abzuführen, müssen die Firmen von 2011 an zunächst den vollen Regelsteuersatz abführen, um dann später eine Erstattung zu beantragen.
"Das Geld ist ein zinsloses Darlehen an den Staat, das den Unternehmen für den laufenden Betrieb fehlt", kritisiert Dr. Karen Möhlenkamp von der Steuerberatungsgesellschaft WTS in Dortmund. "Es wird mehr Dokumentations- und Nachweisaufwand geben", sagt auch der Koblenzer Steuerberater Armin Pfirmann. Unternehmen, die andere mit Nutzenergie beliefern, müssen künftig nachweisen, dass auch die Abnehmer dem produzierenden Gewerbe angehören.
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Den ganzen Artikel lesen Sie in der am Donnerstag erscheinenden impulse-Ausgabe 12/2010. |
Quelle: impulse
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