Im Gegensatz zur PR ist Werbung ein Marketinginstrument, dessen Aufgabe es ist, Ihren USP zu vermitteln. Dabei wird jeder USP kommuniziert, ob er stark oder schwach ist, ob sich der Empfänger der Werbebotschaft dafür interessiert oder nicht. Die Aufgabe der PR dagegen ist es, festzustellen, ob der USP für die Zielgruppe wirklich eine interessante Nachricht ist.
Wenn Sie nun Themen- und Maßnahmen entwickeln, dann sollten diese zwar einen Bezug zu Ihren Produkten und Ihrem Unternehmen haben, aber beides nicht in den Mittelpunkt stellen. Stellen Sie die Interessen und Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe in den Mittelpunkt, um Ihre Botschaften zu vermitteln und zu belegen.
Während die Werbung sich fragt, wie kann ich meine Produkte ins beste Licht rücken, stellt sich die PR die Frage, wie kann ich Gutes tun. Wie kommen Sie den Interessen und Bedürfnissen Ihrer Zielgruppen mit produkt- und unternehmensbezogenen Themen und Maßnahmen entgegen? Wie können Sie Ihrer Zielgruppe mit Ihren Kompetenzen und Ressourcen Gutes tun oder sie unterhalten? Wie können Sie der Gesellschaft und der Umwelt mit produkt- und unternehmensbezogenen Maßnahmen Gutes tun?
Durch diese Sichtweise können Sie sich interessant machen sowie Ihre Botschaften glaubhaft vermitteln und belegen. Und so werden Sie auch mehr PR-Ideen für sich entdecken. Dazu ein Beispiel:
PR-Beispiel Internethochzeitsplaner:
Zwei Freunde entwickelten die erste Internetseite mit der es möglich ist, Hochzeiten zu planen und zu organisieren. Die beiden führten Pressegespräche, verschickten Pressemitteilung und zahlreiche Medien berichteten über das neue und einzigartige Produkt. Allerdings ebbte nach ein paar Monaten das Medieninteresse ab, die Meldung war "abgefrühstückt". Das Produkt selbst gab kein interessantes Thema mehr her.
Hinzu kam, dass die beiden nicht genügend Mittel hatten, die Internetseite mittels Werbung noch bekannter zu machen. Also überlegten Sie sich, mit welchen PR-Maßnahmen Sie rund um das Thema Hochzeit das Interesse Ihrer Zielgruppe und der Medien wieder gewinnen konnten. Sie setzten sich mit Ihren bereits bestehenden Kunden in Verbindung und befragten sie persönlich nach ihren Interessen, Bedürfnissen und Problemen rund um das Thema Hochzeit.
Auf der folgenden Seite setzten wir das Beispiel fort und geben Ihnen weitere Tipps zur Themen- und Maßnahmenplanung.
© 1999 - 2012 impulse
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