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23.06.2010

Übersicht zu Streitpunkten: Karstadt-Verkauf wackelt

Von: Angela Maier
Es bleibt doch unsicher, welche Flagge demnächst über den Karstadtgebäuden wehen wird
Zoom Es bleibt doch unsicher, welche Flagge demnächst über den Karstadtgebäuden wehen wird
© AP
Die vor zwei Wochen verkündete Rettung des Warenhauskonzerns droht zu scheitern. Es gibt schwere Differenzen zwischen dem Käufer Nicolas Berggruen und dem Vermieterkonsortium Highstreet. Hier die Streitpunkte im Überblick.

Nach Informationen der Financial Times Deutschland herrscht Funkstille, seit Berggruen ein verbessertes Angebot der Vermieter am Wochenende abgelehnt hatte. Der Investor teilte Highstreet mit, er sei lediglich in rechtlichen und technischen Fragen gesprächsbereit. Ansonsten müssten Endverhandlungen auf Basis der von Berggruen vorgegebenen Bedingungen erfolgen, heißt es in der Mail, die der FTD vorliegt.

Betriebsratschef Hellmut Patzelt bat daraufhin Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg schriftlich, den Gläubigerausschuss zu einer Sondersitzung einzuberufen. Görg lehnte das jedoch ab.

Patzelt hatte sich von Anfang an für einen Zuschlag für das von der US-Bank Goldman Sachs geführte Vermieterkonsortium starkgemacht. Der Gläubigerausschuss entschied jedoch für Berggruen, obwohl die wichtige Frage der Mieten ungelöst war. Dieser punktete damit, dass er keine weiteren Zugeständnisse von den 25.000 Mitarbeitern verlangte.

Wir dokumentieren die wesentlichen Streitpunkte zwischen Berggruen und Highstreet.

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