Unternehmen Autoschrauber und Friseusen: Wie das Geschlecht weiter die Berufswahl bestimmt

Mädchen für technische Berufe begeistern, Jungen in soziale Jobs locken: Darum geht es bei den Aktionen am Girls' und Boys' Day. Gerade in Ausbildungsberufen leben aber Rollenklischees fort.

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit Autoschrauben statt Haare frisieren, mit Feinmechanik statt Bürojob: So lautet seit 15 Jahren die Anregung des Girls‘ Day. An diesem Tag öffnen jedes Jahr mehr als 7000 Unternehmen ihre Pforten für Schülerinnen, so auch an diesem Donnerstag.

Seither haben rund 1,5 Millionen Mädchen in den eher klassischen Männerberufen einen Tag lang hospitiert. 2011 kam auch der Boys‘ Day offiziell hinzu, der Jungs vor allem soziale Berufe schmackhaft machen soll, in denen sie unterrepräsentiert sind. Wer fragt, was diese und andere Initiativen bringen, stellt fest: Noch immer gibt es eine geschlechtsspezifische Berufswahl. Ganz besonders schleppend geht es bei den nicht-akademischen Berufen voran.

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