Unternehmen Biotech-Startup fordert Lizenzgebühren von Siemens

Das mittelständische Biotech-Unternehmen Mivenion fordert von der Healthcare-Sparte des Siemens-Konzerns Lizenzgebühren für die Verwendung eines Patents. Brisant für Siemens: Es betrifft das Herzstück seines neuen Ganzkörperscanners.

Das Biotech-Unternehmen Mivenion fordert von der Healthcare-Sparte des Siemens-Konzerns Lizenzgebühren für die Verwendung eines Patents, das beim neuen Siemens PET/MRT-Ganzkörperscanner zum Einsatz kommt. Das vom Europäischen Patentamt seit Mitte September bestätigte Patent für „Bildgebungsdiagnostik durch Kombination von Kontrastmitteln“ sei das “Herz des Verfahrens” des Siemens-Geräts zur medizinischen Früherkennung, sagte Mivenion-Chef Michael Schirner gegenüber impulse. Siemens prüfe die Relevanz des Patents, heißt es aus dem Münchner Konzern.

Bei dem neuen PET/MRT-Ganzkörperscanner ist es erstmals gelungen, die beiden bildgebenden Verfahren zu kombinieren. Von dem runf fünf Millionen teuren Gerät könnten in den kommenden zehn Jahren mehrere Tausend verkauft werden. Bei einer üblichen Lizenzgebühr zwischen zwei und acht Prozent geht es für Mivenion um etliche Millionen.

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