Einbruch bei Transtechnik in Holzkirchen. Gestohlen wird nichts. Stattdessen hacken sich die Täter in einen Server des mittelständischen Elektronikherstellers ein, um darüber raubkopierte Filme im Internet zu vertreiben.
"Nach zwei Tagen konnten wir dem Spuk ein Ende bereiten", sagt Alexander Reinhardt, IT-Chef des Betriebs. Damit so etwas nicht wieder passiert, hat er jetzt aufgerüstet: Ein spezieller Rechner überwacht alle IT-Ein- und Ausgänge des Unternehmens. Reinhardt: "Dass sich dort noch mal ein Hacker einschleicht, ist so gut wie ausgeschlossen."
Die neue Waffe im Kampf um mehr IT-Sicherheit heißt im Fachjargon Unified Threat Management (UTM): ein Gerät, das vor Hackerangriffen schützt und Computerviren, Würmer und unerwünschte Werbemails von Firmenrechnern fern hält.
Die Kisten alarmieren bei Angriffen und hindern Mitarbeiter daran, während der Arbeit privat im Netz zu surfen. Die innovativen Apparate, auch UTM-Appliances genannt, verbinden Filialen und Heimarbeiter durch verschlüsselte VPN-Verbindungen abhörsicher mit der Firmenzentrale.
Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 03/2006, Seite 86, nachlesen.
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