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14.02.2006

Datenaufbewahrung: Speichern für die Ewigkeit

Unternehmen müssen immer mehr Daten aufbewahren und im Zugriff haben. impulse präsentiert daher in der Ausgabe 03/2006 die schnellsten und sichersten Speicherlösungen. Hier finden Sie weitere Tipps zur Auswahl von Speichergeräten.

In welchem Speicher sind die Daten Ihres Unternehmens am besten aufgehoben? Acht Tipps:

1. Geschwindigkeit geht vor
Viele fragen zuerst nach der Datenkapazität, wenn es um Speichersysteme geht. "Völlig falsch", weiß Speicherexperte Ulrich Boddenberg. Sein Rat: "Fragen Sie zuerst nach der Geschwindigkeit." Wenn das System es schafft, die Daten schnell genug zur Verfügung zu stellen, dann bietet es mit Sicherheit auch genug Platz.

2. Netzwerkbuchse statt USB
Vorsicht vor vermeintlichen Schnäppchen: Externe Festplatten sind zwar schon ab 70 Euro zu haben, bieten dann aber keinen Netzwerkanschluss. Der ist aber nötig, damit im Unternehmenseinsatz mehrere PCs gleichzeitig auf die Festplatte zugreifen können.

3. Gemeinsam schneller
Festplatten bestehen heute wie vor 20 Jahren aus drehenden Scheiben, zwischen denen Leseköpfe hin und her sausen. "Dieser mechanische Aufbau lässt sich nur schwer beschleunigen", erläutert Boddenberg. Der Ausweg: Mehrere Festplatten parallel schalten. Diese RAID genannte Technik gibt es in mehreren Ausbaustufen (Level). Level 0 beschleunigt die Zugriffe, Level 1 sichert die Daten doppelt und Level 5 kombiniert beides.

4. Firmendaten sichern, Filme genießen
Der Tipp gehört eigentlich nicht zum Storage-Konzept, aber gönnen wir uns doch den Spaß: Netzwerkspeichergeräte (NAS) machen nicht nur im Büro eine gute Figur. Chefs, die Fotos, Musik und Videos gerne digital genießen, ordern ein NAS mehr und nehmen es als Multimedia-Speicher mit nach Hause.
Geeignet dafür: Intradisk

5. Zentral sichern
Bauen Sie eine zentrale Datensicherung wirklich hochwertig auf, und sichern Sie die Daten aller PCs, Abteilungen und Zweigstellen per Netzwerk dort. Speicher-Profi Boddenberg erklärt, warum: "Sonst sind Backup-Lösungen zwar irgendwo da, sichern auch irgendwas, aber keiner kann garantieren, dass man die Daten im Ernstfall auch zuverlässig wieder herstellen kann."
Geeignet dafür: VERITAS Backup Exec 10d

6. Verfügbarkeit
Kein Unternehmen kommt lange ohne Datenspeicher aus. Wer besonders dringend auf ständig verfügbare Daten angewiesen ist, sollte mehrere Speichergeräte parallel schalten, die sich gegenseitig sichern. Geeignet dafür: Terastation von Buffalo

7. Windows oder Linux
In vielen Speichergeräten ist Linux eingebaut. Das funktioniert schnell und zuverlässig, spielt aber nicht immer ganz reibungslos mit Windows-PCs zusammen. Klären Sie mit Ihren IT-Leuten, welche speziellen Windows-Funktionen Sie brauchen: NTFS-Verschlüsselung zum Beispiel wird von Linux nicht unterstützt. Wer volle Windows-Unterstützung braucht, sollte auch Speichergeräte mit eingebautem Windows kaufen.
Geeignet: Iomega NAS200d, iomega.de

8. Krankmeldung
Gute Speichersysteme melden sich automatisch per E-Mail, wenn sie sich nicht wohl fühlen. Erste Fehlstellen auf den Festplatten kann die eingebaute Fehlerkorrektur ausbügeln. Bevor die an ihre Grenzen stößt, bekommt der Admin eine Warnung.
Geeignet: Terastation von Buffalo, NAS200d von IOmega.

Weitere Tipps sowie eine umfangreiche Marktübersicht finden Sie unter www.speicherguide.de.

© 1999 - 2010 impulse

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