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21.04.2004

E-Business im Mittelstand

E-Business im Mittelstand
E-Business im Mittelstand
Unternehmer investieren wieder kräftig in das elektronische Geschäft. Das belegt eine neue Internet-Studie von IBM und impulse.

Gut gefüllte Auftragsbücher. Rund 20 Prozent internationale Kundschaft im traditionell eher regional orientierten Gartenfachhandel. Bis Ende des Jahres sollten weitere 40000 Artikel die Produktpalette erweitern. Gartencenter-Besitzer Thomas Fahrholz kann sich über schlechte Umsätze nicht beschweren. »In unserem üblichen Ladengeschäft wäre das alles aber nicht möglich«, schränkt der Hamburger Unternehmer ein. Fahrholz setzt stark aufs Internet (www.fahrholz.com). Er hat sogar schon eine seiner Niederlassungen aufgegeben, um sein Online-Business weiter auszubauen.

Damit ist Firmenchef Fahrholz Paradebeispiel für erfolgreiche Online- Unternehmer. Mit E-Business steigern sie wirksam Umsätze, straffen Lieferzeiten und senken Betriebskosten. Das belegt jetzt die aktuelle Ausgabe der Studie »Internet und E-Business im Mittelstand«, die impulse und der IT-Konzern IBM schon zum sechsten Mal realisiert haben. »Die Ergebnisse zeigen eine Trendwende. Viele Unternehmer spüren jetzt die Auswirkungen ihrer Investments ins Online-Business: »Es trägt sichtbar zum Geschäftserfolg bei«, fasst Stefan Bürkli, Chef des Mittelstandsgeschäfts bei IBM in Deutschland, die aktuellen Studienergebnisse zusammen.

Im Auftrag von impulse und IBM hat das Kasseler Marktforschungsinstitut Techconsult im Januar und Februar dieses Jahres wiederum mehr als 1.000 Entscheider in Unternehmen mit 10 bis 999 Mitarbeitern zu ihrem E-Business-Engagement befragt: Wie intensiv haben die Unternehmer das digitale Geschäft in ihre Abläufe integriert? Wozu nutzen sie das Internet? Was bringt es ihnen wirklich?

Wichtigste Messlatte für den Einsatz von E-Business ist der Grad der Internet- Nutzung. Dabei belegt die aktuelle Studie eindrucksvoll, dass kaum noch ein Firmenchef das Netz als neumodischen Kram abtut: Nur ein Prozent der Befragten ist komplett offline. Im vergangenen Jahr gaben doppelt so viele Firmenchefs an, auf jeglichen Internet- Anschluss zu verzichten.

Bei den übrigen Nutzungsgraden hat sich kaum etwas verändert: Es sind nur wenige Unternehmens-Homepages dazugekommen, die Zahl der Online-Shops ist stabil geblieben. Ebenso der Anteil der Firmen, die mit ihren Geschäftspartnern digital Daten austauschen. Der Grund: »Insgesamt liegt der Grad der Netz-Nutzung auf ansehnlichem Niveau – große Steigerungsraten waren bei der allgemeinen Wirtschaftslage kaum zu erwarten«, sagt Frank Schmeiler, Projektleiter bei Techconsult.

Auch der neue Trend des E-Business-on-Demand genießt bisher nur wenig Aufmerksamkeit: Lediglich ein Prozent der befragten Firmen beziehen ihre E-Business-Anwendungen von einem Dienstleister und zahlen nutzungsabhängig. »Da haben bisher große Firmen die Vorreiterrolle gespielt. Doch jetzt wird das Thema auch für Mittelständler sehr interessant«, verspricht IBM-Manager Bürkli.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von impulse - jetzt im Handel.

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Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Studie.

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