Die besten Tipps gibt es umsonst. Auf dem Internetportal Qype.de verraten Websurfer die Geheimtipps ihrer Stadt: ein gutes Restaurant in Hamburg, tolle Konzerte in Köln oder ein empfehlenswertes Hotel in Berlin? "Qype ist eine Website zum Austausch über Erfahrungen mit Dienstleistern vor Ort", sagt Stephan Uhrenbacher. Der Unternehmensgründer aus Hamburg, der im April mit Qype an den Start ging, ist einer der Ersten, die auf das neue Netz Web 2.0 setzen. "Der Nutzer recherchiert nicht länger nur nach Daten, er greift selbst aktiv in die Informationsaufbereitung ein", so Uhrenbacher. Aus dem Datenweb wird das Mitmachnetz. "Diese Offenheit der Systeme ist das, was das Internet der neuen Generation ausmacht."
Web 2.0 steht für einen Megatrend, der das weltweite Datennetz revolutioniert: Zwar bleibt die Infrastruktur gleich, aber die Inhalte wie auch die Nutzung des Internets ändern sich gewaltig. Anwender bestimmen künftig über den Content, wichtige PC-Programme laufen nur noch online. Neue Übertragungsstandards machen das Web zum Datenhighway ohne Tempolimit, und die Grenzen zwischen PC und mobilen Geräten wie Handy oder Organizer verschwimmen. Für Unternehmer ergeben sich neue Möglichkeiten, aber auch Risiken.
Mitmachen ist angesagt
Neben interaktiven Kundenportalen wie Qype.de sind Weblogs, auch Blogs genannt, die deutlichsten Vorboten der neuen Webkultur. Selbst viel beschäftigte Vorstandschefs wie Paul Otellini von Intel oder GM-Vizepräsident Bob Lutz bloggen: Sie führen Online-Tagebuch, notieren öffentlich, was sie bewegt und stellen sich den Fragen der Webgemeinde. "Blogs lassen ein Unternehmen im Internet menschlicher erscheinen", sagt Webexperte Martin Röll. "So können Firmen ihr Image verbessern, potenzielle neue Käufer auf sich aufmerksam machen und treue Kunden weiter an sich binden."
Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2006, Seite 66, nachlesen.
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