Unternehmen Edelburger-Restaurants setzen McDonalds unter Druck

Das Logo von McDonald's.

Das Logo von McDonald's.© Joerg Moellenkamp/Flickr/Lizenz: CC BY 2.0

Edelburger-Restaurants bieten in immer mehr Städten eine echte Alternative zu den US-Fastfood-Ketten. McDonald's bekommt das inzwischen deutlich zu spüren - und will jetzt auf den Zug der Kleinen aufspringen.

Als Reaktion auf die Umsatzrückgänge in Deutschland will McDonald’s sein Sortiment straffen, die Preise vereinfachen und in Zukunft Bestellungen per App ermöglichen. „Wir haben letztes Jahr Umsätze verloren, und auch das erste Halbjahr 2014 war sehr herausfordernd“, sagte Deutschlandchef Holger Beeck dem in Berlin erscheinenden „Tagesspiegel“. „Wir müssen darauf reagieren, und das werden wir auch tun.“

So prüfe McDonald’s die Einführung eines Gourmet-Burgers, der teurer sein soll als der Big Mac. Bio-Burger solle es allerdings auch in Zukunft nicht geben. „Wir müssen nicht auf jeden Zug aufspringen“, sagte Beeck. Verbesserungen soll es beim Tierwohl – etwa der Haltung der Masthähnchen – geben. „Mehr Tageslicht, Sitzstangen für die Hühner, das schauen wir uns an“, sagte der Manager, der seit Dezember die Fastfood-Kette in Deutschland leitet.

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App-Bestellungen ab 2016

Auch technisch rüstet McDonald’s auf. Die nötige Software, um Bestellungen per App oder online zu verarbeiten, ist dem Bericht zufolge bereits in allen knapp 1500 Restaurants installiert, in mehr als 100 Filialen sind zudem auch die Küchen bereits so umgerüstet, dass sie Online-Bestellungen ausführen können. Alle neuen Filialen – 32 seien in diesem Jahr geplant – würden von Anfang an entsprechend ausgestattet. Der Start solle jedoch bundesweit erfolgen, „und das wird nicht vor 2016 sein“, kündigte Beeck an.

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