Unternehmen Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn: Warnsteiks am Donnerstag

Wegen den Warnstreiks müssen Fluggäste mit Verspätungen rechnen.

Wegen den Warnstreiks müssen Fluggäste mit Verspätungen rechnen.© peshkova - Fotolia.com

Fluggäste müssen sich am Donnerstag an den Flughäfen in Düsseldorf und Köln/Bonn wegen eines Warnstreiks beim Wach- und Sicherheitspersonal auf Verspätungen einstellen.

Fluggäste müssen am morgigen Donnerstag an den Flughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn wegen eines Warnstreiks des privaten Sicherheitspersonals mit spürbaren Einschränkungen des Flugbetriebs rechnen. Das kündigte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch an. Mit der frühzeitigen Ankündigung des Streiks will die Gewerkschaft den Fluggästen die Möglichkeit zum Umbuchen geben.

Die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft, Andrea Becker, betonte: „Nach drei ergebnislosen Verhandlungsrunden ist der ganztägige Streik die letzte und ernste Mahnung an die Arbeitgeber, den notwendigen Schritt auf die Beschäftigten zuzugehen“.

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Verdi fordert in den Tarifverhandlungen für das Wach- und Sicherheitsgewerbe Lohnerhöhungen zwischen 1,50 Euro und 2,50 Euro pro Stunde. Die Sicherheitsbranche müsse tarifpolitisch neu aufgestellt werden, verlangte Becker. „Qualifizierte Arbeit und motivierte Beschäftigte an Flughäfen und in anderen sensiblen Bereichen kann man nur bei angemessenen Löhnen erwarten.“

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, Harald Olschok, hatte Verdi allerdings zuletzt eine „völlig unrealistische Tarifpolitik“ vorgeworfen. Die Gewerkschaft habe die Bodenhaftung verloren.

Die nächste Verhandlungsrunde findet an Rhein und Ruhr am 5. Februar in Ratingen statt. In Hamburg, Niedersachsen und Baden-Württemberg verhandelt Verdi zurzeit ebenfalls für die Beschäftigten der Branche.

Am vergangenen Freitag hatte Verdi bereits das Sicherheitspersonal am Stuttgarter und am Hamburger Flughafen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Dort war es zu Gedränge und langen Warteschlangen gekommen.

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